Die Wohnungspreise in Berlin stagnieren im ersten Quartal 2026 auf hohem Niveau. Der mittlere Angebotspreis für gebrauchte Eigentumswohnungen beträgt 5.512 Euro pro Quadratmeter und legt damit leicht um 1 Prozent zu.
Preisentwicklung in den Berliner Stadtbezirken
Nach einer Analyse der LBS NordWest bleibt der Stadtbezirk Mitte der teuerste in Berlin. Hier liegt der Quadratmeterpreis für eine gebrauchte Eigentumswohnung bei 6.538 Euro, was einem Anstieg von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei einem mittleren Objektpreis von 415.000 Euro müssen Käufer ein Jahresnettoeinkommen von 7,8 Jahren aufbringen. Besonders teuer sind Wohnungen in Mitte, die oft über 730.000 Euro kosten.
Preise in weiteren Bezirken
Auch die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg überschreiten die 6.000 Euro-Marke mit Preisen von 6.242 Euro bzw. 6.144 Euro pro Quadratmeter. Hier blieb die Preisentwicklung im Vergleich zum Vorjahr stabil, mit minimalen Veränderungen. Käufer müssen in diesen Regionen zwischen 8,0 und 8,7 Jahreshaushaltseinkommen aufbringen.
Günstigere Alternativen in der Stadt
In den Bezirken Spandau und Marzahn-Hellersdorf finden Käufer deutlich günstigere Angebote. Spandau liegt bei 3.945 Euro pro Quadratmeter, während in Marzahn-Hellersdorf der Durchschnitt bei 4.047 Euro pro Quadratmeter liegt. Diese Preise entsprechen 4,7 bzw. 6,0 durchschnittlichen Jahreshaushaltseinkommen. Während in den meisten Bezirken die Preise stagnieren oder steigen, verzeichnen Charlottenburg-Wilmersdorf und Lichtenberg ein leichtes Sinken um 1% und 3%.

