action medeor: Hilfen gegen Ebola in DR Kongo geplant

Anzeige

action medeor plant umfangreiche Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der lokalen Helfer in der von Ebola betroffenen DR Kongo. Das Hilfswerk kooperiert mit verschiedenen NGOs, um dringend benötigte Schutzausrüstung bereitzustellen.

Akute Hilfsmaßnahmen in der DR Kongo

action medeor, das größte Medikamentenhilfswerk Europas mit Sitz in Tönisvorst, bereitet derzeit dringende Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der vom Ebola-Ausbruch betroffenen Regionen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) vor. Emmanuel Limi, Projektleiter von action medeor in der DR Kongo, berichtet, dass man mit verschiedenen deutschen, internationalen und lokalen NGOs in Gesprächen steht, um die benötigte Schutzausrüstung und medizinisches Equipment zu beschaffen.

Schutz für medizinisches Personal

„Die Gesundheitseinrichtungen sind besonders gefährdet, da das medizinische Personal potenziell mit zahlreichen Infizierten in Kontakt kommt“, betont Limi. In der aktuellen Phase sei die Arbeit der medizinischen Fachkräfte entscheidend, um das Infektionsgeschehen eindämmen zu können. Action medeor evaluiert aktuell die Bedarfe vor Ort und erörtert, wie Hilfsgüter am effizientesten beschafft und geliefert werden können. „Wir prüfen sowohl die Möglichkeit einer Lieferung aus Deutschland, wo wir ein großes Medikamentenlager betreiben, als auch eine lokale Beschaffung“, erklärt Limi.

Langfristige Unterstützung und Herausforderungen

action medeor ist seit über 20 Jahren in der DR Kongo aktiv, insbesondere in der Region Süd-Kivu, die angrenzend zu den vom Ebola-Ausbruch betroffenen Provinzen Ituri und Nord-Kivu liegt. „Wir müssen uns auch darauf vorbereiten, dass unsere eigenen lokalen Partner und Helfer sich vor dem Ebola-Virus schützen müssen“, fügt Limi hinzu. Angesichts der anhaltenden Kämpfe zwischen bewaffneten Rebellengruppen und Regierungstruppen leidet der Osten der DR Kongo unter großer Instabilität. Die Bevölkerung ist in ständiger Bewegung, was die Verbreitung des Virus begünstigen kann. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die Ausbreitung möglichst gering gehalten wird“, so Limi abschließend. Unterstützen können Interessierte die Arbeit von action medeor mit einer Spende, die online unter www.medeor.de oder klassisch über IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93 bei der Sparkasse Krefeld getätigt werden kann. Das Spendenstichwort lautet „Nothilfe weltweit“.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel