Deutschland zeigt sich bereit, die Demokratische Republik Kongo im Kampf gegen das Ebola-Virus zu unterstützen. Dies kündigte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken an, die die Vorbereitungen der Bundesregierung erläuterte.
Deutschland ist vorbereitet
In einer aktuellen Stellungnahme erklärte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), dass Deutschland kurzfristig Hilfe leisten kann, um die Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo zu bekämpfen. Obwohl bislang kein offizielles Ersuchen aus dem Land vorliegt, betonte Warken die Bereitschaft der deutschen Behörden, Gesundheitsressourcen zur Verfügung zu stellen.
Unterstützungsangebote stehen bereit
Das Robert-Koch-Institut (RKI) sowie das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. „Dort könnten zum Beispiel mobile Labore eingesetzt werden, die vor Ort dringend benötigte Tests durchführen“, erläuterte Warken weiter. Ebenso sei geschultes Personal bereit, um Aufklärungsarbeit zu leisten und die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen gegen Ansteckungen zu informieren.
Erwartungen an zukünftige Anfragen
Die Ministerin äußerte die Vermutung, dass in den kommenden Tagen ein offizielles Hilfsgesuch aus der Demokratischen Republik Kongo eingehen könnte. „Wir stehen auf jeden Fall bereit“, betonte Warken und versicherte, dass die deutschen Institute gewillt seien, schnell und effizient auf solche Anfragen zu reagieren.

