Warum Wildnis für Deutschland wichtig ist

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Digitale Realität

In Deutschland gibt es immer weniger echte Wildnis, da der Mensch immer stärker in die Natur eingreift. Experten fordern, den Schutz von Schutzgebieten auszubauen und die Biodiversität zu fördern. Der BUND setzt sich für mehr Selbstentwicklung der Natur ein.

Wilde Natur schützt die Biodiversität

Deutschland hat sich im Jahr 2007 dazu verpflichtet, zwei Prozent der Landesfläche zu großflächigen Wildnisgebieten zu erklären und zu schützen. Bis heute sind es jedoch nur 0,6 Prozent. Experten wie Nicola Uhde, die für Waldpolitik und Biodiversität beim BUND zuständig ist, warnen, dass dies viel zu wenig ist, um die biologische Vielfalt im Land zu sichern. Wildnisgebiete sind Hotspots für Flora und Fauna und spielen eine entscheidende Rolle für den Klimaschutz sowie den Wasserhaushalt.

Wildnisgebiete als Lebensräume

Oft sind es 1.000 Hektar große und zusammenhängende Flächen, die als Wildnisgebiete ausgewiesen werden sollten, um einem natürlichen Wachstum Raum zu geben. Diese Lebensräume ermöglichen es Tieren, Pflanzen und Pilzen, sich ungestört zu entwickeln. Der BUND plant, mehr Wälder und Moore zu renaturieren sowie auch ehemalige Truppenübungsplätze zu schützen, um der Natur wieder mehr Raum zu geben. Initiativen zur Ausweitung von Nationalparks in Regionen wie Franken und bei Paderborn stehen im Fokus der Bemühungen.

Engagiert euch für die Wildnis

Nicht nur auf politischer Ebene sind Maßnahmen notwendig, auch jeder Einzelne kann aktiv werden. Politisches Engagement, die Wahl entsprechender Parteien und die Unterstützung lokaler Naturprojekte sind wichtige Schritte. Zudem wird empfohlen, Wildnisgebiete zu besuchen und sich von deren Schönheit inspirieren zu lassen, um das Bewusstsein für die Natur zu stärken.

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