Deutsche Hersteller: Rekordinvestitionen und Cyberrisiken

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Eine neue Studie von Rockwell Automation zeigt, dass deutsche Hersteller vor enormen Herausforderungen stehen, während sie rekordverdächtige Investitionen in digitale Technologien tätigen. Die Studie beleuchtet auch die gestiegenen Cyberrisiken und den Druck bei der Umsetzung von Digitalisierung.

Hohe Investitionen in Digitalisierung

Laut dem 11. „State of Smart Manufacturing Report“ von Rockwell Automation tätigen deutsche Unternehmen hohe Investitionen in digitale Technologien. 87 Prozent der Betriebe betrachten die digitale Transformation als unverzichtbar, und im Durchschnitt fließen 29 Prozent des Betriebsbudgets in Industrietechnologie. Dies macht Deutschland zu einem der fortschrittlichsten Fertigungsmärkte in Europa.

Die Rolle von KI und Cybersicherheit

Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine zentrale Rolle in der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Rund 50 Prozent der Unternehmen investieren aktiv in KI, oft direkt in der Fertigung. Zudem war 60 Prozent der deutschen Hersteller im letzten Jahr von mindestens einem Cyberangriff betroffen. Dieser besorgniserregende Trend verdeutlicht die Notwendigkeit, Cybersicherheit als betriebliche Disziplin zu etablieren und IT- sowie Betriebstechnologiesysteme abzusichern.

Daten und Fachkräfte als Herausforderungen

Trotz moderner digitaler Infrastruktur geben viele Unternehmen an, nur 40 Prozent ihrer generierten Daten effektiv zu nutzen, was eine große Herausforderung für die umfassende digitale Transformation darstellt. Auch die Dynamik in der Belegschaft ist wichtig, da steigende Arbeitskosten und die Nachfrage nach neuen Kompetenzen wie Cybersicherheit und KI obsolet sind. Statt Arbeitskräfte zu ersetzen, setzen viele Unternehmen auf Umschulung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

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