Johanniter fordern Stärkung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz

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Anlässlich der Vorstellung des „Pakts für den Bevölkerungsschutz“ fordert die Johanniter-Unfall-Hilfe eine Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen. Oliver Meermann betont, dass milliardenschwere Investitionen nur dann erfolgreich sind, wenn sie die Einsatzfähigkeit vor Ort fördern.

Ehrenamtliche Strukturen im Fokus

Mit Blick auf die Eckpunkte des „Pakts für den Bevölkerungsschutz“, die Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kürzlich vorlegte, hat die Johanniter-Unfall-Hilfe ihre Forderungen nach einer nachhaltigen Stärkung des Ehrenamts bekräftigt. Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter, äußerte sich deutlich: „Die angekündigten Milliardeninvestitionen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie die Einsatzfähigkeit vor Ort tatsächlich stärken.“

Zukunftspakt für Ehrenamt

Meermann fordert eine zügige und verlässliche Umsetzung des Zukunftspaktes Ehrenamt. „Es ist entscheidend, die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Kräfte zu verbessern. Dazu gehört auch die bessere Ausstattung sowie der Ausbau der Aus- und Fortbildung für Einsatzkräfte“, so Meermann weiter. Die Johanniter erwarten zudem, dass Hilfsorganisationen aktiv in die Planung und Umsetzung des Zukunftspaktes einbezogen werden.

Kooperation für effektiven Bevölkerungsschutz

Ein weiterer zentraler Punkt ist der neue Rechtsrahmen, den der Bund schaffen möchte. Meermann betont, dass Bevölkerungsschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist: „Bund, Länder, Kommunen und Hilfsorganisationen müssen eng zusammenarbeiten, damit der Bevölkerungsschutz vor Ort effektiv wirken kann.“ Das koordinierte Zusammenwirken der verschiedenen Ebenen sei notwendig, um in Verteidigungs-, Kriegs- und Krisenszenarien angemessen reagieren zu können.

Die Johanniter machen deutlich, dass die Strukturen, die heute gestärkt werden, in allen Krisenlagen schnell, koordiniert und verlässlich helfen müssen. Nur so kann der Bevölkerungsschutz in Deutschland dauerhaft gesichert werden.

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