Am Dienstagabend schreckte ein Verkehrsunfall auf der B70 in Dörpen die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei auf. Ein stark beschädigtes Fahrzeug wurde am Unfallort gefunden, der Fahrer blieb jedoch verschwunden.
Unfallverlauf und erste Maßnahmen
Die Feuerwehr Kluse wurde gestern Abend gegen 22:35 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F2_Fahrzeug – brennt Fahrzeug nach Verkehrsunfall“ zur B70 alarmiert. Am Unfallort eingetroffen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein allein beteiligter Pkw, der aus Richtung Dörpen kam, stark beschädigt war. Das Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und hatte zwei Straßenschilder sowie einen Baumstamm gerammt, bevor es zum Stillstand kam.
Der Fahrer blieb zunächst unauffindbar. Um mögliche Verletzte, die möglicherweise aus dem Fahrzeug geflüchtet waren, zu suchen, wurde in enger Zusammenarbeit mit der Polizei eine großflächige Suchaktion eingeleitet. Zur Absicherung und Effizienz dieser Maßnahmen kamen drei Drohnen zum Einsatz, unterstützt durch Einheiten der Feuerwehr Dörpen, Feuerwehr Heede sowie durch eine Drohne der Polizei.
Suchoperation und Sperrung der Bahnstrecke
Während der umfangreichen Suche, die auch das Gebiet um den Unfallort im Blick hatte, wurde die Bahnstrecke zwischen Dörpen und Lathen vorsorglich gesperrt. Diese Maßnahme wurde ergriffen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der möglicherweise verletzte Fahrer sich in der Nähe der Gleisanlagen aufhielt. Trotz des engagierten Einsatzes von 42 Feuerwehrkräften sowie der Polizei verlief die Suche nach etwa eineinhalb Stunden ohne Erfolg. Der Fahrzeugführer blieb weiterhin verschwunden.
Den Einsatzkräften der Feuerwehr Kluse, Dörpen und Heede standen fünf Fahrzeuge zur Verfügung. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Ein weiterer Bericht wird folgen, sobald neue Informationen vorliegen.

