Eine aktuelle GfK-Studie zeigt, dass die Deutschen zunehmend offen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Online-Handel sind. Fast die Hälfte der Befragten kann sich vorstellen, Einkäufe durch KI-Agenten erledigen zu lassen, wobei Vertrauen und Transparenz entscheidend sind.
Offenheit für KI beim Online-Shopping
Laut einer repräsentativen Studie von GfK im Auftrag von Mastercard zeigt sich eine hohe Bereitschaft der Deutschen, KI-Agenten für das Online-Shopping zu nutzen. 58 % der Befragten könnten sich vorstellen, digitale Assistenten zur Produktauswahl und 52 % sogar für Zahlungsvorgänge zu beauftragen. Vor allem jüngere Generationen, wie die Generation Z, sind Vorreiter und nutzen bereits in hohem Maße KI-Innovationen.
Vorteile und Voraussetzungen der Nutzung
Die Umfrage ergab, dass fast sechs von zehn Deutschen (58 %) die Vorteile von KI im Vergleich zum menschlichen Einkaufsverhalten erkennen. Dazu gehören die kontinuierliche Preis- und Qualitätsvergleiche sowie die Möglichkeit für automatisierte Routinekäufe. Dennoch bleibt Vertrauen in die Sicherheit der Technologien eine zentrale Voraussetzung, die 29 % der Befragten als entscheidend erachten, gefolgt von der Wichtigkeit von Transparenz (25 %).
Zukunft des Agentic Commerce
Die Studie prophezeit, dass der Agentic Commerce, bei dem KI-Agenten selbstständig Entscheidungen treffen, an Bedeutung gewinnen wird. 74 % der Befragten sind überzeugt, dass sich diese Form des Einkaufens langfristig durchsetzen wird. Insbesondere in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sind fast 90 % davon überzeugt, dass KI-Agenten künftig eine zentrale Rolle im E-Commerce spielen werden.
MasterCard hat bereits die notwendigen technologischen Rahmenbedingungen geschaffen, um diese Entwicklung zu unterstützen, und die erste Transaktion über einen KI-Agenten wurde bereits Anfang 2026 erfolgreich durchgeführt.

