Die niedersächsische Gesundheitswirtschaft hat im Jahr 2025 eine Bruttowertschöpfung von 36,4 Milliarden Euro erreicht. Damit erwirtschaftete der Sektor 10,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes.
Wachstum der Bruttowertschöpfung
Im Jahr 2025 verzeichnete die Gesundheitswirtschaft in Niedersachsen ein Wachstum von 2,3 Prozent, was einen Anstieg der Bruttowertschöpfung auf insgesamt 36,4 Milliarden Euro bedeutet. Diese Zahlen, veröffentlicht vom Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), zeigen, dass der Gesundheitssektor somit einen bedeutenden Anteil von 10,1 Prozent an der Gesamtwirtschaft des Landes hält. Diese Entwicklung übertrifft das bundesweite Wachstum von 2,1 Prozent.
Steigende Beschäftigungszahlen
Im Jahresdurchschnitt 2025 arbeiteten rund 592.000 Menschen im Gesundheitsbereich, was mehr als jede siebte Erwerbstätige Person (14,0 Prozent) in Niedersachsen ausmacht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche um 2,7 Prozent. Über einen Zeitraum von zehn Jahren, von 2016 bis 2025, wuchs die Anzahl der Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft um insgesamt 13,9 Prozent, während die Gesamtwirtschaft Niedersachsens in diesem Zeitraum nur um 5,0 Prozent zulegte.
Branchenverhältnis zur Gesamtwirtschaft
Jede Person, die im Gesundheitswesen beschäftigt ist, trug im Durchschnitt 61.488 Euro zur Bruttowertschöpfung bei. Aufgrund der stark dienstleistungsorientierten und personalintensiven Natur dieser Branche liegt die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätiger im Vergleich zur Gesamtwirtschaft, die bei 85.230 Euro liegt, mehr als ein Viertel niedriger.
Diese positiven Trends in der niedersächsischen Gesundheitswirtschaft sind ein Indikator für die steigende Bedeutung und Notwendigkeit von Gesundheitsdienstleistungen und -berufen in der Region. Angesichts der demografischen Veränderungen und des wachsenden Bedarfs an Gesundheitsangeboten ist mit einer weiteren Stärkung dieses Sektors zu rechnen.

