Christian Wulff, ehemaliger Bundespräsident, besuchte die Asklepios Klinik Schildautal. Bei einem Austausch mit Schülern und angehenden Pflegekräften diskutierte er zentrale Themen der Zukunft.
Gespräch über Frieden und Demokratie
In Seesen traf Christian Wulff mit Schülerinnen und Schülern der Oberschule sowie Pflege-Auszubildenden des Asklepios Bildungszentrums Harz zusammen. Zwei Stunden lang stellte der ehemalige Bundespräsident sich den Fragen der jungen Menschen. Im Fokus standen Themen wie Frieden, Europa, Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt. Wulff betonte die Verantwortung junger Menschen für die Zukunft Europas und ermutigte sie, aktiv an der Gestaltung ihrer Gesellschaft teilzunehmen.
Einblicke in die medizinische Versorgung
Vor dem Austausch informierte sich Wulff in einer Klinikführung über die medizinische und pflegerische Versorgung in der Asklepios Klinik Schildautal. Dabei bekam er Einblicke in die Zentrale Notaufnahme, das Herzkatheterlabor und die neurologische Frührehabilitation. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Reza Asghari und Seesens stellvertretender Bürgermeister Jürgen Nitsche nahmen an der Veranstaltung teil. Prof. Asghari, selbst ein Vorbild für viele, teilte seine beeindruckende Lebensgeschichte als politischer Flüchtling und ermutigte die Auszubildenden, sich ihrer Verantwortung in Deutschland bewusst zu sein.
Vielfalt bereichert den Austausch
Die junge Generation, die aus verschiedenen Ländern stammt und unterschiedlichste Perspektiven mitbringt, bereicherte den Dialog. Steffie, eine 25-jährige Pflege-Auszubildende aus Kamerun, und ihr Mit-Azubi Joseph hoben die Zugänglichkeit Wulffs hervor. Beide waren beeindruckt von seiner Offenheit und der persönlichen Ansprache. Wulff ermutigte die Anwesenden, sich für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
„Die Gespräche mit den Jugendlichen haben gezeigt, wie interessiert die junge Generation ist“, sagte Wulff. Auch die Bedeutung der Pflege wurde hervorgehoben: „Pflegekräfte leisten einen wertvollen Dienst an Menschen und an der Gesellschaft“, so der Alt-Bundespräsident, der auch eigene Erfahrungen in der Pflege seiner Mutter erwähnte.
Florian Nachtwey, Regionalgeschäftsführer von Asklepios, und Kaufmännischer Direktor Oliver Zawal waren erfreut über Wulffs Besuch. Sie betonten die Notwendigkeit von Respekt, Zusammenhalt und Menschlichkeit im Gesundheitswesen und sahen den Austausch als wertvolle Möglichkeit, jungen Menschen die Wichtigkeit ihrer Rolle in der Gesellschaft zu verdeutlichen.

