Neue Hochspannungsverbindung Lingen: Arbeiten starten im Juni

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Der Verteilnetzbetreiber Westnetz startet Mitte Juni mit den Bauarbeiten für eine neue Hochspannungsverbindung in Lingen. Die 4,2 Kilometer lange Kabeltrasse soll die bestehende Infrastruktur ergänzen und die Energieversorgung in der Region langfristig sichern.

Bau der Hochspannungsverbindung beginnt

Die neue Hochspannungskabelverbindung wird zwischen der Umspannanlage Holthausen auf dem Gelände der bp Raffinerie Lingen und dem Hochspannungsmast am Punkt Clusorth, in der Nähe des Windparks Ochsenbruch, verlaufen. Ziel der Maßnahme ist es, die bestehende Freileitungen zu ergänzen und eine geplante Umspannanlage am Große-Beeken-Weg anzubinden. Westnetz investiert erheblich in die Infrastruktur, um die Leistungsfähigkeit des Hochspannungsnetzes zu steigern und die Versorgungssicherheit für die Region zu gewährleisten.

Tiefbauarbeiten und Zeitplan

Die Tiefbauarbeiten beginnen Mitte Juni und umfassen die Installation von Leerrohren, in die anschließend moderne Hochspannungskabel eingezogen werden. Die Kabeltrasse quert zunächst die Bahnstrecke und verläuft entlang der Brögberner Straße sowie der Lenzstraße in östlicher Richtung. Sie führt anschließend über landwirtschaftliche Flächen Richtung Norden bis zur geplanten Umspannanlage. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Frühjahr 2027 abgeschlossen, mit einer Inbetriebnahme der Verbindung im Sommer 2027. Während der Bauarbeiten wird die Stromversorgung in der Region durchgehend gewährleistet.

Qualitätssicherung und Verkehrseinschränkungen

Um die Qualität der Bauarbeiten zu sichern, setzt Westnetz Drohnen ein, um den Baustellenbereich zu überwachen. Vor Beginn der Arbeiten werden zudem Äste, die zu tief über der Brögberner Straße hängen, durch ein Fachunternehmen zurückgeschnitten. Diese Maßnahmen sind mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Obwohl die Planung sorgfältig ausgeführt wurde, können beim Bau der neuen Hochspannungsverbindung vorübergehende Einschränkungen für die Öffentlichkeit auftreten. Westnetz und die beteiligten Partnerunternehmen sind bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und bitten die Anwohner um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen. Bei Fragen zum Projekt können Bürgerinnen und Bürger sich per E-Mail an [email protected] wenden.

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