Strack-Zimmermann: Liberale müssen sich von Radikalen distanzieren

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP äußert sich nach ihrem Ergebnis bei der Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag kritisch zur AfD. Sie betont die Wichtigkeit der liberalen Werte und eine klare Abgrenzung von radikalen Positionen.

Strack-Zimmermanns Kampfkandidatur und das Ergebnis

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, prominente FDP-Politikerin, wollte mit ihrer Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag eine Annäherung der FDP an die AfD verhindern. Mit 40 Prozent der Stimmen zeigte sie sich zufrieden, betont aber, dass die Zahl mehr als nur ein Ergebnis darstellt. „Es ist wichtig, das Signal an Wolfgang Kubicki zu senden, dass es innerhalb der Partei auch eine klare Haltung gegen eine Verschiebung unserer Werte gibt. Viele haben mich angesprochen und angekündigt, die Partei verlassen zu wollen, und das tun sie jetzt nicht mehr,“ sagte Strack-Zimmermann im Interview mit dem Fernsehsender phoenix.

Die Brandmauer zur AfD

Ein zentraler Auslöser für ihre Kandidatur war das Entsetzen über die im Vorfeld des Parteitags in der FDP diskutierte Brandmauer zur AfD. „Kokettieren mit dieser Frage ist für Liberale unerträglich. Die AfD ist eine radikale Partei, und wir sollten uns nicht von deren Ideologien anstecken lassen,“ so Strack-Zimmermann weiter. Sie berichtet von ihren Erfahrungen im Europaparlament mitradikalen Parteien und merkt an, dass eine distanzierte Haltung gegenüber Extremismus unerlässlich ist.

Wunsch nach einer klaren liberalen Haltung

Nach dem Parteitag äußerte Strack-Zimmermann Erleichterung darüber, dass Wolfgang Kubicki eine Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt hat. „Ich hoffe, dass dieses Thema damit auch erledigt ist. Wir müssen als Liberale klar für unsere Werte eintreten und uns von extremistischen Positionen abgrenzen,“ betonte sie. Ihrer Meinung nach kann die Partei keine Wähler gewinnen, die die AfD unterstützen, wenn sie sich diesen Strömungen annähert. Stattdessen müsse die FDP sich aktiv von radikalen Positionen abgrenzen, um ihren liberalen Kern zu wahren.

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