Mit einer Abschlussveranstaltung in der Leonore-Goldschmidt-Schule in Hannover ist das 2021 gestartete Modellprojekt Zukunftsschulen nach fünf Jahren zu Ende gegangen. Mehr als 60 Schulen in Niedersachsen hatten sich darin zusammengeschlossen, um neue Lernformate zu erproben und Gestaltungsspielräume zu nutzen.
Freiräume-Prozess als Nachfolger
Das Modellprojekt geht in den sogenannten Freiräume-Prozess und das wachsende Netzwerk der Hospitationsschulen über. Schulen können dort erprobte Innovationen untereinander austauschen und über ein eigenes Portal auch von der regulären Erlasslage abweichende Modelle beantragen. Über 40 Schulen haben davon bereits Gebrauch gemacht, etwa um Prüfungstermine flexibler zu gestalten.
Kultusministerin sieht Vorbildwirkung
Kultusministerin Julia Willie Hamburg würdigte das Engagement der beteiligten Schulen. Die Hospitationsschulen wirkten weit über ihren eigenen Standort hinaus und machten anderen Schulen Mut, neue Wege zu gehen. Vertreter aus Schulen, Regionalen Landesämtern und dem Kultusministerium nutzten die Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung gemeinsamer Perspektiven.

