Neubau für Ganztagsbetreuung an Grundschule Gauerbach

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Die Stadt Lingen investiert in die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Gauerbach. Ein neuer Erweiterungsbau mit Mensa und Betreuungsräumen wird geschaffen, um den Anforderungen des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung gerecht zu werden.

Investition in Bildung und Familienfreundlichkeit

Die Stadt Lingen (Ems) setzt kontinuierlich auf den Ausbau der Ganztagsbetreuung an ihren Schulen. An der Grundschule Gauerbach soll ein neuer Gebäudeteil entstehen, der mit Mensa- und Betreuungsräumen ausgestattet wird. Dieser Neubau wird auf dem Schulhof errichtet und hat das Ziel, die bestehenden Angebote im Hinblick auf den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder zu verbessern.

Synergieeffekte durch baugleiche Projekte

Der geplante Erweiterungsbau an der Gauerbachschule wird baugleich zum anstehenden Neubau an der Grundschule Darme errichtet. Dies ermöglicht der Stadt, Synergieeffekte zu nutzen und hohe Qualitätsstandards in der Planung und Umsetzung zu sichern. Oberbürgermeister Dieter Krone hebt die Bedeutung der Investitionen hervor: „Dank unserer soliden Haushaltslage können wir starke Signale für Bildung und Familienfreundlichkeit in Lingen setzen.”

Vielfältige Angebote für die Schüler

Aktuell besuchen 135 Schüler die Grundschule Gauerbach, die für die Mittagsverpflegung und Nachmittagsangebote auf die Aula und die bestehende Mensa angewiesen sind. Durch den Neubau werden diese Räumlichkeiten wieder für ihren ursprünglichen Zweck genutzt. Hildegard Droop-Silies, kommissarische Schulleiterin, zeigt sich erfreut: „Der Ausbau ist eine Bereicherung für die Schule. Aula und Bücherei können dann intensiver genutzt werden.”

Der bestehende Ganztagsbereich bietet bereits eine Vielzahl von Aktivitäten wie Ball- und Turn-AGs sowie kreative Angebote. Die Schulleiterin betont, dass der Ausbau ein entscheidender Schritt für die zukunftsorientierte Entwicklung der Schule ist.

Mit einer Gesamtfläche von rund 260 Quadratmetern und einer geplanten Bauzeit von etwa zwölf Monaten soll der Neubau im kommenden Winter starten. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, wovon 70 Prozent vom Bund und 15 Prozent vom Land Niedersachsen getragen werden. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei ebenfalls 15 Prozent, was die hohe Bedeutung guter Ganztagsangebote für Familien unterstreicht.

Die Erweiterung wird von verschiedenen politischen Vertretern, wie dem Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff und dem Vorsitzenden des Schulausschusses Peter Altmeppen, positiv bewertet. Sie betonen die Bedeutung der Schule und der Stärkung der Ganztagsbetreuung für die Entwicklung der Grundschule und ihre Angebote.

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