In Lingen beginnen am 8. Juni die Sanierungsarbeiten am Rathausnebengebäude in der Elisabethstraße. Die Maßnahme zielt darauf ab, die historische Fassade der 1950er Jahre zu restaurieren und das Gebäude barrierefrei zu gestalten.
Sanierung mit Blick auf die Geschichte
Die Stadt Lingen hat beschlossen, das Rathausnebengebäude in der Elisabethstraße umfassend zu renovieren. Ziel dieser Maßnahme ist es, die charakteristische Lochfassade mit Sprossenfenstern und Sandsteinbänken, die für die Erbauungszeit um 1950 typisch ist, wiederherzustellen. Die Restaurierung wird nicht nur ästhetischen Ansprüchen gerecht, sondern trägt auch zur Denkmalpflege bei.
Barrierefreiheit im Mittelpunkt
Ein zentrales Anliegen der Sanierung ist die Schaffung von Barrierefreiheit. Künftig wird ein ebenerdiger Eingang den Zugang für alle Bürger erleichtern. Zusätzlich ist die Installation eines Aufzugs vorgesehen, um die oberen Etagen des Gebäudes erreichbar zu machen. Dadurch sollen die Räumlichkeiten künftig für öffentliche Beratungsleistungen zur Verfügung stehen und einer breiteren Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht werden.
Fertigstellung bis Ende 2027
Die Arbeiten am Rathausnebengebäude beginnen am 8. Juni und sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Stadt Lingen ist zuversichtlich, mit diesem Projekt nicht nur die Funktionalität des Gebäudes zu verbessern, sondern auch das Stadtbild langfristig aufzuwerten. Bürgerinnen und Bürger dürfen auf eine spannende Transformation und den Erhalt eines bedeutenden Bauwerks der Stadtgeschichte gespannt sein.

