Krankenhausgipfel in Cloppenburg: Landkreise warnen

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Beim Regionalen Krankenhausgipfel in Cloppenburg erörterten Vertreter aus fünf Landkreisen die künftige medizinische Versorgung. Anlagspunkt war das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das drastische Budgetkürzungen für Kliniken befürchten lässt.

Kliniken befürchten erhebliche Einschnitte durch Bundesgesetz

In der Stadthalle Cloppenburg trafen sich Vertreter aus den Krankenhäusern, sowie aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, um die Herausforderungen der medizinischen Versorgung zu diskutieren. Anlass der Gespräche war das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz des Bundes. Viele Kliniken und Gesundheitsexperten warnen vor den zu erwartenden erheblichen Einschnitten in den Krankenhausbudgets.

Besonders Landrat Marc-André Burgdorf aus dem Landkreis Emsland betonte die Dringlichkeit der Situation, die die Versorgungsqualität und -sicherheit für die Bevölkerung gefährden könnte. „Wir müssen alles daran setzen, die notwendige medizinische Versorgung in unserer Region zu sichern“, so Burgdorf.

Kommunen lehnen Rolle als finanzieller Ausfallbürge ab

Simone Borchardt, Vorsitzende der AG Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, war ebenfalls anwesend und stellte sich den Fragen der regionalen Verantwortlichen. Vor dem Hintergrund der geplanten Gesetzesänderungen gab sie einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen im parlamentarischen Verfahren. Die Landkreise brachten jedoch deutlich zum Ausdruck, dass sie nicht als finanzielle Ausfallbürgen für unzureichende Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene agieren können.

An dem Gipfel nahmen ebenfalls Vertreter wie Matthias Groote (Landkreis Leer), Anna Kebschull (Landkreis Osnabrück), Uwe Fitzek (Landkreis Grafschaft Bentheim) und Johann Wimberg (Landkreis Cloppenburg) teil. Sie unterstrichen, wie wichtig es sei, die Stimme der Region zu Gehör zu bringen, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

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