Die Unternehmerin aus dem Münsterland hat sich für das Finale des CERES AWARD qualifiziert – Preisverleihung am 21. Oktober in Berlin
Landwirtschaft trifft Energiewende
Eine Unternehmerin aus der Region hat es bis ins Finale des renommiertesten Landwirtschaftspreises im deutschsprachigen Raum geschafft: Theresa Ungru aus Hörstel zählt zu den drei Finalistinnen in der Kategorie Unternehmerin beim CERES AWARD 2026. Ihr Betrieb ist ein klassischer Veredlungsbetrieb im Münsterland mit 2.000 Mastschweinen und 110 Hektar Ackerfläche – ein Großteil des Futters stammt aus eigener Produktion.
Darüber hinaus ist Ungru Mitgeschäftsführerin der Bürgerwind Hörstel GmbH & Co. KG sowie der Bürgerwind Altenrheine GmbH & Co. KG. 18 Windkraftanlagen produzieren Strom für Haushalte in der Umgebung. Mit dieser Kombination aus landwirtschaftlicher Tradition und erneuerbaren Energien verbindet sie regionale Verantwortung, Energiewende und regionale Wertschöpfung auf eindrucksvolle Weise.
21 Finalist:innen, 20.000 Euro Hauptpreis
Insgesamt 21 Landwirtinnen und Landwirte aus dem deutschsprachigen Raum haben sich für das Finale des CERES AWARD qualifiziert. Der Preis wird von agrarheute, dem führenden Fachmedium der deutschen Landwirtschaft, in sieben Kategorien vergeben: Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein und Unternehmerin. 2026 wird erstmals auch ein Sonderpreis der Initiative Tierwohl vergeben.
Entscheidend für den Sieg sind nicht allein Höchstleistungen im Betrieb, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse kombiniert mit unternehmerischen Tugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein. Das Gesamtpreisgeld beträgt 29.500 Euro – die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres erhält 20.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober 2026 im KOSMOS in Berlin statt.
Weitere Informationen unter www.ceresaward.de.

