Ende 2025 werden in Deutschland 27.225 Personen in Gesundheitsämtern arbeiten, was einem Anstieg von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der Vollzeitäquivalente steigt um 1,7 %, wodurch ein positiver Trend in den Gesundheitsbehörden erkennbar wird.
Wachstum im Gesundheitssektor
Das regionale Gesundheitspersonalmonitoring des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass die Anzahl der Beschäftigten in Gesundheitsämtern bis Ende 2025 auf 27.225 steigt. Dies entspricht einem Anstieg von 570 Personen im Vergleich zu 2024. Die Zahlen geben Hoffnung für eine verbesserte Arbeit in den Gesundheitsämtern, obwohl der Zuwachs beim unbefristeten Personal im Vergleich zum Vorjahr schwächer ausfällt.
Ärztliches und zahnärztliches Personal
Besonders erfreulich ist die Steigerung von 3,6 % im Bereich des ärztlichen und zahnärztlichen Personals. Während die Gesamtzahl der Beschäftigten ansteigt, bedeutet dies auch, dass die Gesundheitsämter besser in der Lage sein werden, den Bedürfnissen der Bevölkerung nachzukommen, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit, wo der größte Arbeitsanteil entfällt.
Regionale Unterschiede
Trotz des allgemeinen Wachstums gibt es erhebliche regionale Unterschiede in der Altersverteilung der Mitarbeitenden. Diese Unterschiede können die Effizienz der Gesundheitsämter beeinflussen, weshalb eine gezielte Personalplanung notwendig ist. Das Monitoring hebt hervor, dass die Gesundheitsdienste anpassungsfähiger werden müssen, um den demografischen Herausforderungen gerecht zu werden.

