Die Anwohner der Windenergieanlagen in Senden-Ottmarsbocholt haben eine Stellungnahme eines Sachverständigen vorgelegt. Diese wird derzeit vom Kreis Coesfeld in die laufende Prüfung einbezogen.
Expertenbericht zur Schallemission
Die Kreisverwaltung Coesfeld steht derzeit vor der Herausforderung, die vom Anliegerkreis eingereichte Stellungnahme des beauftragten Sachverständigen zu bewerten. Diese Stellungnahme bezieht sich auf den Prüfbericht zur Schallemissionsmessung, der Ende Mai eingegangen ist. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr betont, dass die Anliegen der Anwohner seit Beginn des Verfahrens ernst genommen werden und dass alle eingehenden Berichte gewissenhaft geprüft werden.
Prüfprozess und weitere Schritte
Im Rahmen des weiteren Verfahrens wird auch das verantwortliche Ingenieurbüro, das für die Schallemissionsmessung zuständig ist, um eine Einschätzung zu den vorgebrachten Bedenken gebeten. Ziel dieser umfassenden Prüfung ist es, alle vorliegenden Informationen zu sammeln und eine fundierte fachliche sowie rechtliche Bewertung vorzunehmen. Dabei wird der Kreis sicherstellen, dass die Belange der Anwohner angemessen berücksichtigt werden.
Aktuelle Situation und Ausblick
Bis zum Abschluss der laufenden Prüfung bleibt die nachträgliche Anordnung, die den Nachtbetrieb der Windenergieanlage 1 reduziert, in Kraft. Der Kreis Coesfeld wird die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Prüfung und die erforderlichen nächsten Schritte informieren, um Transparenz in diesem wichtigen Prozess zu gewährleisten.

