Die St.-Vitus-Grundschule in Venhaus soll an einen neuen Standort ziehen. Die Gemeinde Spelle hat dafür den Bebauungsplan Nr. 115 „Venhaus Grundschule“ aufgestellt und weist damit westlich der Venhauser Straße eine Fläche für den Gemeinbedarf aus. Geplant ist ein dreizügiger Neubau für rund 270 Schülerinnen und Schüler samt Sporthalle.
Am alten Standort ist kein Platz mehr
Auslöser ist der Platzmangel an der Schulstraße im Dorfkern: Dort lässt sich das Grundstück nicht erweitern, die Kapazitätsengpässe sind damit nicht zu lösen. Für die Erweiterung musste die Gemeinde deshalb ein ausreichend großes Grundstück im Ort suchen. Der Neubau soll Erweiterungsmöglichkeiten für die Zukunft offenlassen.
Schulwege, Elterntaxis und der Verkehr im Ortskern
In die Planung eingeflossen sind auch die Wege rund um die Schule: gesicherte Schulwege, eine übersichtliche Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Rad und – wegen der zu erwartenden Bring- und Holverkehre – eine klare Regelung für das Parken, einschließlich Kurzzeitparkplätzen. Die Lage am Dorfrand soll den Ortskern vom zusätzlichen Verkehr entlasten und die innerdörflichen Wohngebiete attraktiver machen. Zugleich soll sich die Schule laut Planung nicht abschotten, sondern mit den Nachbarschaften im Dorf vernetzt bleiben.
Wer Auskunft gibt
Die zusammenfassende Erklärung nach Paragraf 10a Baugesetzbuch liegt seit Ende Juni vor. Erarbeitet wurde die Planung von Krüger Landschaftsarchitekten (Lingen/Osnabrück). Ansprechpartner in der Samtgemeinde ist Thomas Düsing, Fachbereichsleiter Bauen, Planen und Umwelt, Rathaus Spelle, Hauptstraße 43, Telefon 05977 937-620, [email protected].

