Das Klinikum Region Hannover (KRH) und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) haben einen Kooperationsvertrag für das „Niedersächsische Lungen-Thorax-Centrum“ unterzeichnet. Dieses Zentrum soll zu einer der führenden Einrichtungen für Lungen- und Thoraxmedizin in Deutschland werden.
Kooperation für bessere Patientenversorgung
Mit der Unterzeichnung des Gründungsvertrags zwischen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Klinikum Region Hannover (KRH) beginnt eine neue Ära in der Behandlung von Lungenerkrankungen. Dr. Matthias Bracht, Geschäftsführer Medizin im KRH, betont: „Wir schaffen die Grundlage für eine noch engere Verzahnung unserer Kompetenzen.“ Die Trägerschaft der beiden Institutionen bleibt bestehen, jedoch wird die Führung des neuen Zentrums durch eine gemeinsame Leitung gewährleistet.
Expertise bündeln für neue Standards
Das Niedersächsische Lungen-Thorax-Centrum zielt darauf ab, die Versorgung von Patienten mit Atemwegserkrankungen nachhaltig zu verbessern. Durch eine enge Zusammenarbeit und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen werden Diagnostik und Therapien optimiert, während Wartezeiten minimiert werden. Prof. Dr. Frank Lammert, Vorstand Krankenversorgung der MHH, hebt die Bedeutung dieses Zentrums hervor: „Die gebündelte Expertise wird unseren Patienten zugutekommen.“ Das Zentrum vereint die Stärken beider Kliniken und bietet eine umfassende Versorgung in verschiedenen Fachbereichen, von der pneumologischen Onkologie bis zur Lungentransplantation.
Ein internationales Spitzenzentrum in Hannover
Das Lungen-Thorax-Centrum nimmt am 1. Juli 2026 die Arbeit auf und soll bis dahin ein internationales Vorbild für die sektoren- und trägerübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen schaffen. Einheitliche Behandlungsstandards und ein standortübergreifendes Patientenmanagement werden dazu beitragen, eine hochqualitative medizinische Versorgung sicherzustellen. Die Initiative zeigt, dass auch in der Gesundheitsversorgung in Deutschland innovative Ansätze zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit notwendig sind.

