NRW-Auszeichnungen beim FILMFEST MÜNCHEN 2026

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Das 43. FILMFEST MÜNCHEN war ein herausragendes Ereignis für die Film- und Medienstiftung NRW, die vier ihrer geförderten Produktionen mit Preisen auszeichnete. In verschiedenen Kategorien gelang es den Filmen und Serien, sowohl die Jury als auch das Publikum zu überzeugen.

CineMasters Award für „Von Scham und Geld“

Der CineMasters für den besten internationalen Film ging an „Von Scham und Geld“ von Visar Morina. Die internationale Jury, bestehend aus Schauspielerin Ella Rumpf sowie den Regisseuren Michael Kofler und Pete Ohs, zeichnete den Film unter zwölf Wettbewerbsbeiträgen aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde erstmals von der Messe München gestiftet. In „Von Scham und Geld“ erzählt Morina die Geschichte einer Familie im Kosovo, die nach dem Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenz nach Großstadtleben und dem damit verbundenen Wandel in einer kapitalisierten Gesellschaft sucht.

FIPRESCI-Preis für „Schöne Seelen“

Der FIPRESCI-Preis des internationalen Verbands der Filmkritik wurde in diesem Jahr an „Schöne Seelen“ von Tom Schreiber verliehen. Die Kritikerjury, bestehend aus Bettina Schuler, Övgü Gökçe und Joanna Orzechowska-Bonis, vergab den Preis im Rahmen der Reihe Neues Deutsches Kino. Diese Tragikomödie, die im Sommer 1996 spielt und prominente Schauspieler wie August Diehl und Josef Hader umfasst, thematisiert den Zerfall einer vermeintlichen Aussteigerutopie an der Costa Brava.

Förderpreis Neues Deutsches Kino für „Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag“

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino wurde am 3. Juli im Rahmen des FILMFEST MÜNCHEN verliehen. In der Kategorie „Beste Produzentische Leistung“ wurde Christoph Otto für seinen Film „Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag“ ausgezeichnet. Diese Ensemble-Komödie bietet einen vielschichtigen Blick auf eine Nacht in Kölner Kneipen und spielt mit Begegnungen und Gesprächen im dahinterliegenden sozialen Gefüge. Der Förderpreis, mit insgesamt 70.000 Euro dotiert, gilt als eine der wesentlichen Auszeichnungen für den deutschen Filmnachwuchs.

Bernd Burgemeister Fernsehpreis für „Wake Up“

Die NRW-geförderte Near-Future-Dramaserie „Wake Up“ erhielt den Bernd Burgemeister Fernsehpreis. Prämiert wurden die Produzenten Katrin Haase, Oliver Arnold und Alexander Ferwer sowie Produzentin Yvonne Wassong von der U5 Filmproduktion. Die Jury lobte insbesondere die außergewöhnlichen Rollen und die mutigen Besetzungsentscheidungen. „Wake Up“ erzählt die spannende Geschichte der Schwestern Clara und Emilia, deren Leben durch eine neuartige Technologie zur Übertragung von Bewusstsein dramatisch verwoben ist.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 16 Produktionen aus Nordrhein-Westfalen beim 43. FILMFEST MÜNCHEN präsentiert. Das NRW-Line-up, bestehend aus 15 Filmen und einer Serie, spiegelte die Vielfalt des aktuellen filmischen Schaffens wider.

Die Film- und Medienstiftung NRW gratuliert allen Preisträger:innen und den beteiligten Teams zu ihren Erfolgen und würdigt die kreative Arbeit aller Filmschaffenden, die in München vertreten waren. Diese 16 geförderten Produktionen bereicherten das Festival und unterstrichen die künstlerische Qualität und internationale Relevanz des Film- und Medienstandorts Nordrhein-Westfalen.

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