Rund 30 Auszubildende aus der Kreisverwaltung Coesfeld nahmen an einem zweitägigen Workshop teil, um die Relevanz der Europäischen Union für ihren Berufsalltag zu erfahren. Der Workshop zeigte auf, dass europäische Entscheidungen direkten Einfluss auf lokale Verwaltungen haben.
Workshop vermittelt EU-Wissen praxisnah
Im Rahmen eines Workshops Ende Juni im Kreishaus Coesfeld beschäftigten sich 30 Auszubildende mit der Frage, wie die Europäische Union ihren Alltag und die zukünftige Arbeit in der Verwaltung beeinflusst. Der Kurs verdeutlichte, dass Europa weitaus mehr umfasst als nur die politischen Auseinandersetzungen in Brüssel. Die Ergebnisse der europäischen Entscheidungen sind für die Bürgerinnen und Bürger und den täglichen Ablauf in den Kommunen von großer Bedeutung.
Interaktive Formate für nachhaltiges Lernen
Anstelle klassischer Vorträge standen interaktive Elemente wie Quizze und Gruppenarbeiten im Fokus des Workshops. Ein besonderes Highlight war ein Planspiel im Sitzungssaal der Kreisverwaltung, bei dem die Auszubildenden in die Rolle von Abgeordneten schlüpften. Dieses Erlebnis vermittelte auf eindringliche Weise, wie komplex politische Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene sein können.
Praxisnähe und Relevanz der EU im kommunalen Umfeld
Ein weiterer zentraler Punkt des Workshops war der Bezug zur kommunalen Verwaltung. Anhand von praxisnahen Fallbeispielen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in wichtige Themen wie Digitalisierung, Fördergelder, Gewässerschutz, Vergaberichtlinien und Datenschutz. Diese Beispiele zeigten klar, wie europäische Vorgaben die tägliche Arbeit einer Kommunal- und Kreisverwaltung beeinflussen.
Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv. Eine Auszubildende brachte es auf den Punkt: „Ich war überrascht, dass die EU viel mehr mit mir zu tun hat, als ich gedacht habe. Die EU ist mehr, als man sich vorgestellt hat.“ Dieser Workshop wird durch die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie durch die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

