Jakobskreuzkraut: Unbedenklich für den Alltag in Rheine

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In Rheine sorgt das Jakobskreuzkraut derzeit für Verunsicherung unter den Bürgerinnen und Bürgern. Die Stadt und die Technischen Betriebe Rheine informieren nun über die tatsächlichen Risiken und ordnen die Situation ein.

Keine Gesundheitsrisiken für Menschen

Die Stadt Rheine hat auf zahlreiche Anfragen reagiert und klärt über das Jakobskreuzkraut auf. Nach aktueller fachlicher Bewertung besteht für Menschen im Alltag kein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Die gelb blühende Pflanze muss nicht gesetzlich beseitigt werden, weshalb eine Entfernung in der Regel nicht erforderlich ist.

Gefahren für Weidetiere

Die Einschätzung ist jedoch anders, wenn es um Weidetiere geht. Tiere wie Pferde und Rinder können durch die Aufnahme von Jakobskreuzkraut via Futter gefährdet werden. Obwohl die Bitterstoffe der Pflanze sie in frischem Zustand abhalten, ist eine Kontrolle auf Weiden und Flächen zur Futtergewinnung ratsam.

Ökologische Bedeutung und Verantwortungsbewusstsein

Die Stadt Rheine nimmt die Bedenken der Bürger ernst und prüft gemeldete Vorkommen. Fachleute sehen gegenwärtig jedoch keinen Anlass für eine Bekämpfung oder Beseitigung. Jakobskreuzkraut ist eine heimische Pflanze, die für viele Insektenarten als Nahrungspflanze wichtig ist. Mit dieser Information will die Stadt zur sachlichen Bewertung anregen und übertriebene Ängste vermeiden. Weitere Informationen sind über den NABU Nordrhein-Westfalen sowie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erhältlich.

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