Nach zwei Jahren intensiver Ausbildung haben Rheiner Schüler*innen ihre Ausbildung als Multiplikatoren erfolgreich abgeschlossen. Im Begegnungszentrum Mitte 51 erhielten sie nun ihre Urkunden.
Erfolgreiche Ausbildung zur Sensibilisierung
Die aktuellen Absolventen der SaM-Gruppe aus Rheine haben in den letzten zwei Jahren das Rüstzeug erhalten, um in ihren Schulen als Multiplikatoren für Prävention aktiv zu sein. Die Gruppe setzt sich aus Schüler*innen verschiedener Rheiner Schulen zusammen, darunter die Alexander-von-Humboldt-Schule, die Nelson-Mandela-Schule, die Elsa-Brändström-Realschule, die Euregio-Gesamtschule, das Emsland-Gymnasium, das Kopernikus-Gymnasium und das Gymnasium Dionysianum.
Im Rahmen ihrer Ausbildung erwarben die Jugendlichen Fähigkeiten in sozialen und kommunikativen Kompetenzen und beschäftigten sich intensiv mit Themen wie Sucht, Drogen, Gewalt, Mobbing und Sexualität. Sie sind nun in der Lage, ihre Mitschüler*innen bei Schwierigkeiten zu unterstützen und stehen als vertrauensvolle Ansprechpersonen zur Verfügung.
Abschlussfeier mit Projekten und Ehrungen
Die Abschlussfeier fand im Begegnungszentrum Mitte 51 statt, wo die Absolventen stolz ihre Urkunden entgegennahmen. Begleitet von ihren Familien, Lehrkräften und Schulleitungen blickten sie auf ein bewegtes Ausbildungsjahr zurück. Die Schüler präsentierten eigene Projekte und berichteten von den Erfahrungen, die sie während der Ausbildung gemacht haben.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Bildungsfahrt nach Berlin, die dem Team half, eigene Projekte weiterzuentwickeln und den Zusammenhalt zu stärken. Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgitt Overesch und der Beigeordnete der Stadt Rheine, Raimund Gausmann, gratulierten den Absolventen und hoben das Engagement der Jugendlichen für ein respektvolles Miteinander in den Schulen hervor.
Unterstützung durch lokale Organisationen
Das SaM-Projekt wird in Zusammenarbeit von mehreren lokalen Organisationen durchgeführt, darunter der Kinderschutzbund Rheine, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Jugendzentrum Jakobi, die Jugend- und Drogenberatungsstelle Rheine sowie das Jugendamt der Stadt Rheine. Ein besonderer Dank galt den Lehrkräften und Schulen, die die Jugendlichen während ihrer gesamten Ausbildungszeit unterstützt haben.

