Wie Feng Shui Unternehmern zu mehr Klarheit im Alltag verhilft

Anzeige
Digitale Realität

Aenne Schrag ist Feng Shui Beraterin und seit 1996 mit dieser strategischen Harmonielehre verbunden. Ihr Spezialgebiet sind nicht nur Wohnräume, sondern vor allem Büros, Praxen und Geschäftsräume. Ihre Überzeugung ist, dass die Arbeitsumgebung täglich Konzentration, Entscheidungen, Kommunikation und Kundenwirkung beeinflusst, und damit letztlich auch den Erfolg eines Unternehmens. Im Gespräch mit der Redaktion erzählt sie, wie sie zum Feng Shui gekommen ist, welche Fehler sie in Unternehmen und Praxen am häufigsten sieht, und wie eine Beratung bei ihr konkret abläuft.

Was eine Feng Shui Beraterin wirklich macht

Für Aenne Schrag gestaltet eine Feng Shui Beraterin Räume so, dass sie die Menschen, die darin leben oder arbeiten, optimal unterstützen. Dabei geht es ihr ausdrücklich nicht um Dekoration oder Esoterik, sondern um die bewusste Anordnung von Räumen, Möbeln, Farben, Materialien, Pflanzen, Bildern, Beleuchtung und Arbeitsbereichen, um Wohlbefinden, Klarheit und Leistungsfähigkeit zu fördern.

Für Unternehmer und Selbstständige kann Feng Shui aus ihrer Sicht ein strategisches Werkzeug sein. Konkret unterstützt sie Unternehmer dabei, Arbeitsplätze so zu optimieren, dass Fokus, Kreativität und Produktivität gefördert werden, und Empfangs- und Geschäftsräume so zu gestalten, dass Mitarbeiter und Kunden sich willkommen fühlen und Vertrauen aufbauen. Sie erkennt Blockaden, die etwa Unruhe, Konflikte oder stockende Geschäftsprozesse begünstigen können, wählt Farben, Materialien und Formen passend zur Branche aus und analysiert Raumaufteilungen, damit Arbeitsabläufe effizienter und harmonischer werden. Auch Homeoffice-Lösungen und die Gestaltung von Praxis-, Kanzlei-, Studio- oder Ladenräumen gehören zu ihrem Angebot. Der Mehrwert für Unternehmer liegt für sie in mehr Klarheit bei Entscheidungen, konzentrierterem und entspannterem Arbeiten, reduziertem Stress und einer verbesserten Zusammenarbeit im Team, bei der Kunden gleichzeitig positiv beeindruckt werden.

Der Weg zum Feng Shui

Wie Aenne Schrag zum Feng Shui gekommen ist, erzählt sie mit einer kleinen Anekdote. Schon als Kind wurde ihr gesagt, ihre Zimmer sähen immer toll aus. Als Aupair-Mädchen in Amerika richtete sie versehentlich ein leerstehendes Haus mit 28 Zimmern ein, woraufhin man ihr riet, unbedingt Innenarchitektur zu studieren. Ihre Antwort damals war nur, warum sie das tun solle, Möbel hinstellen könne sie doch ohnehin schon.

Ein paar Jahre später kam dann das Feng Shui in ihr Leben, und es fühlte sich für sie an, als hätte sie all die Jahre zuvor genau darauf gewartet. Seit 1996 ist sie nun mit dieser strategischen Harmonielehre verbunden, und den Wert davon erkennt sie mit jeder weiteren Ausarbeitung und Beratung neu. Die Zufriedenheit ihrer Kunden bezeichnet sie als ihren Motor.

Vom Wohnraum zum Geschäftsraum

Viele verbinden Feng Shui eher mit Wohnräumen. Was sich ändert, wenn man es auf Büros und Geschäftsräume anwendet, liegt für Aenne Schrag vor allem im Ziel der Raumgestaltung. Im privaten Wohnbereich steht für sie vor allem der Mensch mit seinen persönlichen Bedürfnissen im Mittelpunkt, Erholung, Gesundheit, Harmonie, Familie und ein Gefühl von Geborgenheit. In Büros und Geschäftsräumen kommen weitere Faktoren hinzu, denn hier soll der Raum nicht nur den Menschen unterstützen, sondern auch die Unternehmensziele.

Der Eingangsbereich vermittelt aus ihrer Sicht den ersten Eindruck und sollte Vertrauen, Professionalität und Offenheit ausstrahlen. Arbeitsplätze werden so angeordnet, dass konzentriertes Arbeiten möglich ist und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Team gefördert wird. Besprechungsräume können so gestaltet werden, dass konstruktive Gespräche und gute Entscheidungen begünstigt werden, während Empfangs- oder Verkaufsräume Kunden Orientierung geben und eine angenehme Atmosphäre schaffen sollen. Chef- und Führungsbüros werden so eingerichtet, dass sie Klarheit, Verantwortung und souveräne Entscheidungen unterstützen. Letztlich geht es im Business Feng Shui darum, Räume zu schaffen, die Menschen gerne nutzen, die professionell wirken und die täglichen Abläufe optimal unterstützen, ohne dabei die Funktionalität aus den Augen zu verlieren.

Häufige Fehler in Unternehmen und Praxen

Eine der häufigsten Beobachtungen von Aenne Schrag ist, dass Räume zwar praktisch eingerichtet sind, aber nicht bewusst geplant wurden. Im hektischen Arbeitsalltag wächst eine Einrichtung oft über Jahre, neue Möbel kommen hinzu, Arbeitsplätze werden verschoben, Abläufe ändern sich. Dadurch entstehen Strukturen, die zwar funktionieren, das Unternehmen aber nicht optimal unterstützen.

Zu den typischen Fehlern zählt sie einen unklaren oder wenig einladenden Eingangsbereich, schlecht positionierte Schreibtische, bei denen Mitarbeitende ständig mit dem Rücken zur Tür sitzen, überfüllte Räume und Unordnung, unausgewogene Lichtverhältnisse sowie Farben und Materialien, die nicht zur Nutzung des Raumes oder zur Unternehmensidentität passen. Auch unklare Raumstrukturen und dauerhaft ungenutzte Bereiche gehören dazu. In Praxen sieht sie außerdem häufig, dass der Fokus fast ausschließlich auf der Funktion liegt, wobei leicht übersehen wird, wie stark die Atmosphäre auf Patientinnen und Patienten wirkt. Was viele überrascht, ist, dass es nicht immer große Umbauten braucht. Oft bewirken bereits kleine Veränderungen wie eine andere Position des Schreibtischs oder eine gezielte Farbgestaltung eine spürbar angenehmere Arbeitsatmosphäre.

Wenn Raum spürbar Business bewirkt

Ob eine Veränderung im Raum tatsächlich etwas im Business bewirken kann, zeigt Aenne Schrag an einem konkreten Beispiel. Nach zehn Jahren meldete sich ein Großkunde erneut bei ihr und bat um eine weitere Feng Shui Beratung. Das Unternehmen hatte inzwischen die doppelte Anzahl an Mitarbeitern, und der Inhaber hatte deshalb einen Gebäudekomplex gekauft, der nun erneut nach den Feng Shui Kriterien umgebaut und eingerichtet wurde, zum Wohle der Mitarbeiter, der Kunden, des Eigentümers und des weiteren Erfolges.

Von der ersten Begegnung zur Umsetzung

Wie eine Beratung bei ihr vom ersten Kontakt bis zur Umsetzung abläuft, beschreibt Aenne Schrag als einen klaren Prozess. Jede Beratung beginnt mit einem unverbindlichen Kennenlerngespräch, denn ihr ist wichtig zu verstehen, wer ihr Gegenüber ist, wie das Unternehmen arbeitet und welche Ziele oder Herausforderungen aktuell bestehen. Im nächsten Schritt besichtigt sie die Räumlichkeiten und analysiert sie nach den Prinzipien des Feng Shui, dabei betrachtet sie unter anderem Raumaufteilung, Wegeführung, Lichtverhältnisse, Farben, Materialien sowie die Anordnung der Arbeitsplätze.

Anschließend erhält der Kunde von ihr ein individuelles Konzept mit konkreten und praxisnahen Empfehlungen, die zum Unternehmen, zum Budget und zum Arbeitsalltag passen sollen. Nicht jede Veränderung müsse aufwendig oder kostspielig sein, oft lassen sich bereits mit kleinen Anpassungen spürbare Verbesserungen erzielen. Auf Wunsch begleitet sie ihre Kunden auch bei der Umsetzung und prüft gemeinsam mit ihnen, welche Maßnahmen den größten Nutzen bringen.

Was Skeptikern Klarheit bringt

Was sie jemandem rät, der skeptisch ist, ob Feng Shui wirklich etwas bringt, kann Aenne Schrag gut nachvollziehen. Viele Menschen verbinden Feng Shui zunächst mit Vorurteilen oder haben das Gefühl, es sei etwas Esoterisches. Deshalb lädt sie niemanden ein, einfach daran zu glauben, sondern es offen und unvoreingenommen zu betrachten. Feng Shui bedeutet übersetzt Wind und Wasser, beruht auf den fünf Elementen Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall und wurde ursprünglich als strategische Kriegskunst entwickelt. Eine Zahlen-Daten-Fakten-Analyse, Grundriss und Baudatum des Hauses bilden den Grundstock jeder Feng Shui Beratung.

Jeder kenne die Erfahrung, dass manche Räume sofort angenehm wirken, während man sich in anderen unwohl fühlt, obwohl man zunächst nicht genau sagen kann, warum. Genau dort setzt Feng Shui für sie an, mit dem Ziel, Räume bewusst so zu gestalten, dass sie die Menschen, die sie nutzen, bestmöglich unterstützen. Sie empfiehlt Skeptikern, nicht auf Versprechen zu vertrauen, sondern auf ihre eigenen Erfahrungen. Feng Shui sei für sie kein Wundermittel und ersetze weder Fachwissen noch unternehmerische Entscheidungen, sondern sei vielmehr ein Werkzeug, das helfen kann, das vorhandene Potenzial eines Raumes besser zu nutzen. Um den Begriff Energie greifbar zu machen, vergleicht sie ihn gerne mit WLAN, das genau wie Energie unsichtbar ist und trotzdem wirksam.

Der Wunsch für die Zukunft

Zum Abschluss spricht Aenne Schrag über ihren Wunsch für die Zukunft ihrer Arbeit. Sie wünscht sich, dass Feng Shui zunehmend als das wahrgenommen wird, was es für sie ist, eine durchdachte und strategische Methode, Räume bewusst zu gestalten und damit Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen. Gerade in Unternehmen, Praxen und Büros werde oft viel in Technik, Prozesse und Weiterbildung investiert, wobei leicht in Vergessenheit gerate, welchen Einfluss die Arbeitsumgebung auf Motivation, Konzentration, Gesundheit und Zusammenarbeit hat.

Für ihre eigene Arbeit wünscht sie sich, noch mehr Unternehmer, Selbstständige und Praxisinhaber dabei begleiten zu dürfen, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne arbeiten, sich wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können. Besonders schön ist es für sie, wenn Kunden nach einer Beratung sagen, jetzt fühle sich ihr Arbeitsplatz endlich stimmig an. Letztlich geht es ihr nicht nur darum, Räume schöner zu machen, sie möchte dazu beitragen, dass Arbeits- und Lebensräume zu Orten werden, die Energie geben, Klarheit schaffen und den Menschen Tag für Tag den Rücken stärken. Die eigenen Räume werden so zur Energie-Tankstelle.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel