Die Stadt Dülmen ruft Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer Online-Befragung auf, um die Zugänge zur Innenstadt neu zu gestalten. Im Rahmen des Inte-grierten Städtebaulichen Entwicklungs-Konzeptes sollen fünf historische Stadteingänge durch kreative Ideen sichtbarer werden.
Fünf Stadteingänge neu in Szene setzen
In Dülmen prägten früher fünf Stadttore die Zugänge zur Innenstadt, von denen heute nur noch das Lüdinghauser Tor erhalten ist. Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungs-Konzeptes (ISEK) liegt der Fokus darauf, die Eingänge an der Münster-, Lüdinghauser, Haltener, Borkener und Coesfelder Straße wieder in den Blick der Bevölkerung zu rücken. Die Stadt Dülmen bittet daher um kreative Beiträge und Ideen der Bürger durch eine Online-Befragung unter www.duelmen.de/isek.
Kreative Gestaltungsmöglichkeiten
Bereits konkrete Pläne für die Umfeldgestaltung des Lüdinghauser Tors existieren. Während eines Auftakt-Workshops am 14. Juli haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Vorschläge für die anderen Stadteingänge erarbeitet. Denkbar sind unter anderem tor-artige Stelen, Baumtore, Fahnen, Kunstwerke sowie interaktive Spielelemente. Auch historische Fotos der einstigen Tore könnten mit modernem QR-Code-Infomaterial kombiniert werden, um das Erbe der Stadt sichtbarer zu machen.
Zusätzlich ziehen die Verantwortlichen Lichtinstallationen, ansprechende Bepflanzungen und bessere Fahrbahnmarkierungen in Betracht. „Wir freuen uns über jeden Vorschlag,“ erklärt Philipp Scholz vom Fachbereich Stadtentwicklung. „Die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger kennt keine Grenzen, und wir sind gespannt auf die eingehenden Ideen.“
Feedbackzeitraum und weiterer Verlauf
Die Online-Umfrage ist bis zum 31. Juli geöffnet. Nach Abschluss der Befragung werden die eingegangenen Vorschläge zusammen mit den Ergebnissen des Workshops an vier ausgewählte Landschaftsarchitekturbüros weitergeleitet. Diese sollen daraus konkrete Gestaltungsvorschläge entwerfen. Ein Bewertungsgremium wird die Entwürfe anschließend prüfen und eine Empfehlung für die politische Umsetzung abgeben. Letztlich entscheiden die zuständigen politischen Gremien, welche Maßnahmen realisiert werden.

