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Rhede zählt Hunde: Neue Bestandsaufnahme startet

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Die Stadt Rhede startet eine neue Hundezählung, die im September beginnt und bis Ende des Jahres dauert. Ziel ist es, nicht angemeldete Hunde zu erfassen, um Steuergerechtigkeit zu gewährleisten.

Erneute Hundezählung in Rhede

Die Stadt Rhede hat entschieden, eine erneute Hundezählung durchzuführen, die 16 Jahre nach der ersten Zählung beginnt. Rund 1.760 Hunde sind offiziell bei der Stadt registriert, doch die Verwaltung erwartet eine höhere Zahl. Um im Hinblick auf die Hundesteuer eine gerechte Erfassung zu gewährleisten, wurden die Springer Kommunalen Dienste beauftragt, die während der Zählung von Haustür zu Haustür gehen werden.

Durchführung der Befragungen

Die Befragungen beginnen Anfang September und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Mitarbeiter der Dürener Firma sind montags bis samstags unterwegs, um die Rheder Haushalte zu befragen, ob dort Hunde gehalten werden. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Mitarbeiter nur Auskunft verlangen können, wenn die Bewohner dazu bereit sind, selbst aber keinen Zutritt zu den Wohnungen haben, es sei denn, die Bewohner gewähren diesen freiwillig. Bei einem Nichtantreffen hinterlassen die Mitarbeiter ein Informationsschreiben.

Bußgelder und Anmeldungen

Kämmerer Hermann-Josef Schmeing betont, dass die Befragung nicht zur Bestrafung von Hundehaltern dienen soll. Das Ziel ist vielmehr die Wahrung der Steuergerechtigkeit. Wer seinen Hund nicht anmeldet, muss im Falle einer Entdeckung mit Rückzahlungen der Hundesteuer sowie eventuell sogar Bußgeldern rechnen. Besitzer, die ihre Hunde noch nicht angemeldet haben, sollten dies vor Beginn der Zählung nachholen, entweder im Bürgerbüro oder online auf der Webseite der Stadt Rhede. Die Hundesteuer für einen Hund beträgt 72 Euro pro Jahr, für mehrere Hunde steigen die Kosten entsprechend.

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