Schwertransport ohne Genehmigung in Wietmarschen gestoppt

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In Wietmarschen wurden kürzlich erneut zwei Schwertransporte ohne erforderliche Genehmigung gestoppt. Die Polizei leitete gegen die verantwortlichen Unternehmen ein Verfahren ein, um mögliche wirtschaftliche Vorteile zu prüfen.

Kontrolle führt zu Stilllegung des Transports

Am Samstag, dem 18. Juli 2026, entdeckten Beamte der Verkehrsüberwachungsgruppe und der Autobahnpolizei während einer Verkehrskontrolle einen Schwertransport aus dem Raum Nordhorn. Das Fahrzeug gesamtgewichtete rund 52 Tonnen, obwohl nur 40 Tonnen zulässig waren. Eine erforderliche Ausnahmegenehmigung fehlte, weshalb der Transport sofort stillgelegt wurde.

Erneuter Versuch ohne Genehmigung

Nachdem der Fuhrunternehmer die geladene Brech- und Siebanlage am Montag in der Nähe der Dienststelle in Wietmarschen abgeladen hatte, plante ein weiteres Unternehmen aus Hannover am Dienstag den Abtransport. Doch auch dieser Versuch wurde jäh gestoppt. Der Fahrer geriet in den Fokus einer Streife der Verkehrsüberwachungsgruppe und wurde kontrolliert. Auch diesmal stellte sich heraus, dass die erforderliche Genehmigung nicht vorlag und das Gewicht des neuen Fahrzeuggespanns blieb unverändert bei etwa 52 Tonnen.

Rechtliche Konsequenzen und Gewinnabschöpfung

Die Polizei hat nun entsprechende Verfahren gegen beide beteiligten Fuhrunternehmen eingeleitet. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Ermittlungen ist die Prüfung auf wirtschaftliche Vorteile, die durch die illegalen Transporte erlangt wurden. Die Polizei strebt die Einleitung eines Gewinnabschöpfungsverfahrens an, um sicherzustellen, dass unrechtmäßig erworbene Vorteile nicht bestehen bleiben.

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