Die Stadt Billerbeck hat das Umspannwerk Coesfeld besucht, um sich über die laufenden Modernisierungen zu informieren. Diese Maßnahmen sollen die Anbindung erneuerbarer Energien optimieren und die Versorgungssicherheit steigern.
Modernisierung des Umspannwerks Coesfeld
Die Umspannanlage Coesfeld „Am Sükerhook“ steht kurz vor dem Abschluss ihrer umfassenden Modernisierung. Westnetz hat in dieser Anlage neue Technik und zusätzliche Schaltfelder installiert, um die Anbindung weiterer Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Region zu ermöglichen. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Versorgungssicherheit in Coesfeld und Umgebung zu gewährleisten.
Bürgermeister erkundet Technik vor Ort
Bürgermeister Marco Lennertz und die Fachbereichsleitungen der Stadt Billerbeck informierten sich in Coesfeld über die Neuerungen. Fachleute von Westnetz und Westenergie stellten die technischen Aspekte des Umspannwerks vor, das eine Schlüsselrolle in der Stromversorgung der Region spielt. Die Umspannanlage transformiert Strom aus dem höheren Mittelspannungsbereich und versorgt damit nicht nur Coesfeld, sondern auch das Umspannwerk in Billerbeck.
Nachhaltige Energieversorgung für die Zukunft
Bereits im letzten Jahr hatte Billerbeck das Thema Energieinfrastruktur priorisiert: In Infrastrukturgesprächen wurden Verbesserungen zur Energieversorgung erörtert. Für viele Unternehmen im Gewerbegebiet Hamern sind leistungsfähige Energiequellen unerlässlich, da sie ihre Produktionsprozesse anpassen und erweitern müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Im Austausch mit Westnetz prüft die Stadt aktuell die Anbindung an die 110.000-Volt-Hochspannungsebene, wobei die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen bewertet werden. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die Teilnahme Billerbecks am Förderprojekt „ReNET-EV“, das innovative Konzepte für eine klimafreundliche Energieversorgung in Gewerbegebieten entwickelt.
Bürgermeister Lennertz betont: „Eine leistungsfähige Energieversorgung ist ein entscheidender Standortfaktor für die Zukunft unserer Stadt. Der Dialog mit Unternehmen und Energieversorgern wird entscheidend sein, um weitere Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen und die Energieversorgung Billerbecks zukunftsfähig zu gestalten.“

