Die Stadt Dülmen hat ihre Sporthallen mit innovativen Reinigungsrobotern ausgestattet. Diese übernehmen nachts die Reinigung und sorgen für hygienische Sportflächen.
Nachtaktive Reinigungshelfer in Dülmen
Um die Hygiene in den Sporthallen zu verbessern und den Personaleinsatz zu optimieren, hat die Stadt Dülmen zwei Reinigungsroboter, Robby und Roberta, eingeführt. Diese reinigen während der Nachtstunden, sodass ab dem frühen Morgen wieder leere, saubere Hallen zur Verfügung stehen. Mit einer Geschwindigkeit von 522 Quadratmetern pro Stunde bieten die Roboter eine Effizienz, die der Stadt nicht nur Zeit, sondern auch Geld spart.
Effiziente Reinigungstechnologie
Die beiden Roboter sind in den Sporthallen des Clemens-Brentano-Gymnasiums und des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums im Einsatz. Im Gegensatz zu klassischen Reinigungsgeräten sind sie mit intelligenten Navigationssystemen ausgestattet, die ihnen helfen, auch bei Dunkelheit, Hindernisse zu umfahren. Laut Markus Friehage, Abteilungsleiter für kaufmännisches Gebäudemanagement der Stadt Dülmen, war die Einführung der Roboter eine Antwort auf die Herausforderungen bei der Personalgewinnung für nächtliche Reinigungsdienste.

Zukünftige Möglichkeiten der Robotik
Obwohl Robby und Roberta bereits gute Dienste leisten, haben sie ihre Grenzen. Geschlossene Türen stellen eine große Herausforderung dar, weshalb die Roboter derzeit nur Hallenböden reinigen können. Die Sanitärbereiche bleiben weiterhin in der Verantwortung von Reinigungskräften eines beauftragten Unternehmens. Der Einsatz in weiteren Bereichen, wie der Mensa oder Aula, wird derzeit getestet. Langfristig plant die Stadt möglicherweise, zusätzliche technische Infrastruktur anzufordern, um die Funktionalität der Roboter zu erweitern.
Die kreativen Namen der Roboter sind eine Hommage an die Schulnamen und zeigen die Verbundenheit der Stadt mit den Bildungseinrichtungen. Aktuell genießen Robby und Roberta ihre Ruhephasen, während sie auf ihren nächsten nächtlichen Einsatz warten.

