Das Präventionsprojekt „Medien-Minis“ an Rheiner Grundschulen zieht nach den ersten Monaten eine positive Bilanz. Es zielt darauf ab, Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln.
Frühe Medienkompetenz als Schlüssel zur Sicherheit
Das Projekt „Medien-Minis“ hat sich zum Ziel gesetzt, Grundschüler im Umgang mit digitalen Medien zu schulen und ihnen frühzeitig ein Bewusstsein für potenzielle Gefahren zu vermitteln. In insgesamt sieben Rheiner Grundschulen beteiligen sich aktuell mehr als zehn Klassen an diesem innovativen Pilotprojekt, das auf zwei Schuljahre angelegt ist. Dank der finanziellen Unterstützung durch die apetito AG wurde es zu Beginn des Jahres ins Leben gerufen.


Praktische Umsetzung und erste Erfolge
In der dritten Klasse werden grundlegende Themen wie Mediennutzung, Internetsicherheit und der respektvolle Umgang im Internet behandelt. Diese Inhalte werden im vierten Schuljahr vertieft, wobei die Schüler lernen, Fake News zu erkennen und kritisch mit Informationen umzugehen. Die Resonanz von Schulen und Eltern ist durchweg positiv: Vor jedem Projektdurchgang wurden Informationsabende für Eltern angeboten, was zu einem regen Austausch über Medienerziehung führte.
Bedarf an digitaler Medienbildung erkennen
Die praktische Arbeit mit Tablets und eigenständige Aufgabenlösung stehen im Mittelpunkt der Projekttage. Kinder teilen ihre Erfahrungen mit Online-Spielen und sozialen Netzwerken und diskutieren dabei intensiv über Risiken wie den Kontakt zu Fremden und Datenschutz. Lehrkräfte bestätigen den hohen Unterstützungsbedarf in der Medienbildung und berichten von einem Anstieg an Gesprächen über Mediennutzung im Klassenverband. Nach den Sommerferien wird das Projekt eine neue Phase einläuten, in der die Themen Fake News und kritischer Umgang mit Informationen in den Fokus rücken sollen.

