Hitzewelle Ende Juni: 77 % mehr Wasser verkauft

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Die Hitzewelle Ende Juni sorgte für einen deutlichen Anstieg bei den Verkaufszahlen im Lebensmitteleinzelhandel. Laut aktuellen Scannerdaten kauften Verbraucher:innen in dieser Zeit erheblich mehr stilles Wasser und Sprudelwasser.

Rekordverkäufe in der Hitzewoche

Die extremen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius führten in der letzten Juniwoche zu einem hohen Absatz von Erfrischungsgetränken und Speiseeis. Die Daten des Statistischen Bundesamtes belegen, dass in dieser Woche 77 % mehr stilles Wasser und 63 % mehr Sprudelwasser verkauft wurden als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der drei vorangegangenen Jahre (2023-2025). Die Bedarfssituation zeigt deutlich, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme während heißer Tage ist.

Verstärkter Eisverkauf

Auch die Verkaufszahlen von Speiseeis schossen in die Höhe. So wurden in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 2026 90 % mehr Speiseeis abgesetzt als im Durchschnitt der letzten Sommerwochen. Diese Produkte fanden besonders großen Zuspruch bei den Verbraucher:innen, die nach einer erfrischenden Abkühlung suchten. Der starke Anstieg im Eisverkauf steht im direkten Zusammenhang mit den hohen Temperaturen und dem dürftigen Angebot an kühlenden Snacks.

Auswirkungen auf die Einkaufsgewohnheiten

Die Hitze hat nicht nur die Verkaufszahlen in die Höhe getrieben, sondern beeinflusste auch die Einkaufsgewohnheiten der Kund:innen. In dieser besonders heißen Woche waren Erfrischungsgetränke und kühlende Snacks bevorzugte Produkte. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Konsumtrends in den kommenden Wochen entwickeln, insbesondere wenn die Temperaturen weiterhin hoch bleiben. Einzelhändler könnten sich gezwungen sehen, ihr Sortiment im Bereich kühle Snacks und Getränke zu erweitern, um der Nachfrage gerecht zu werden.

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