Am Lamberti-Kirchplatz in Münster könnte sich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Sondierungsbohrungen haben den Verdacht erhärtet, weshalb im Herbst Kampfmittelräumer zur Überprüfung anrücken werden.
Verdacht bestätigt: Blindgänger am Lamberti-Kirchplatz
In Münster gibt es neuen Anlass zur Sicherheitserhöhung: Sondierungsbohrungen auf dem Lamberti-Kirchplatz haben den Verdacht bestärkt, dass sich noch eine Weltkriegsbombe im Boden befinden könnte. Dieser Verdacht war zuvor durch eine Auswertung von Luftbildern aufgebracht worden. Um sicherzustellen, dass der Platz vor dem geschäftigen Weihnachtsmarkt-Betrieb gefahrlos genutzt werden kann, werden Fachkräfte zur Überprüfung des Erdreichs entsandt.
Kampfmittelräumer stehen bereit
Die Stadt Münster hat bereits Maßnahmen ergriffen und wird im Herbst Kampfmittelräumer an den Verdachtspunkt entsenden, um diesen gründlich zu untersuchen. Die Freilegung des Verdachtspunktes findet statt, bevor die ersten Buden für den bevorstehenden Weihnachtsmarkt aufgebaut werden. Offiziell heißt es, der Platz könne bis zur Überprüfung weiterhin sicher genutzt werden, was die Anwohner und Besucher beruhigen soll.
Details zur Freilegung und Entschärfung
Der genaue Zeitpunkt der Freilegung wird noch bekannt gegeben. Im Falle einer bestätigten Entdeckung eines Blindgängers wird es erforderlich sein, die Entschärfung unter Berücksichtigung der Sicherheit aller Anwesenden durchzuführen. Die Stadtverwaltung versichert, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um Gefahren für die Bevölkerung zu minimieren.

