Rhede fördert Entsiegelung und Begrünung von Grundstücken

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Die Stadt Rhede setzt auf Umwelt- und Klimaschutz und fördert die Entsiegelung und Begrünung von Grundstücken. Anlässlich der Auszeichnung als Star des Monats im Wettbewerb ‚abpflastern‘ ruft die Stadt Bürger und Unternehmen dazu auf, ihre Flächen zu entsiegeln und damit ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Attraktive Förderprogramme für Bürger und Unternehmen

Die Stadt Rhede hat mehrere Förderprogramme ins Leben gerufen, um die Entsiegelung und Begrünung von Grundstücken zu unterstützen. Privatpersonen können von der Initiative „Entsiegelung und Artenvielfalt“ profitieren, während Unternehmen unter dem Programm „Grün statt Grau“ Zuschüsse beantragen können. Diese Initiativen zielen darauf ab, versiegelte Flächen zurückzubauen und die Artenvielfalt zu fördern. Dabei werden sowohl Einzelmaßnahmen als auch kombinierte Ansätze gefördert. Auch Teilentsiegelungen sind möglich, zum Beispiel durch den Austausch herkömmlicher Pflastersteine gegen wasserdurchlässige Rasengittersteine.

Umwelt- und Klimaschutz durch Entsiegelung

„Jede entsiegelte Fläche ist ein Gewinn, für die Eigentümer insbesondere aber für das Klima und die Natur“, erklärt Ronja Kochs von der Stadt Rhede. Die Vorteile der Entsiegelung sind vielfältig: Begrünte Flächen heizen sich im Sommer deutlich weniger auf als versiegelte Flächen und sorgen für ein angenehmens Mikroklima. Zudem kann Regenwasser besser versickern, was das öffentliche Entwässerungssystem entlastet und die Risiken von Starkregenereignissen mindert. Durch neue Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tierarten leistet Rhede einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt.

Jetzt starten – Im Herbst die Weichen stellen

Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt für solche Maßnahmen. Aus bislang versiegelten Flächen lassen sich attraktive Staudenbeete gestalten, die nicht nur optisch ansprechend, sondern auch ökologisch wertvoll sind. Besonders an heißen Sommertagen verbessert die Begrünung der Grundstücke die Aufenthaltsqualität und leistet einen aktiven Beitrag zur Klimaanpassung.

Die Stadt Rhede appelliert daran, die Fördermöglichkeiten zu nutzen und die Maßnahmen ebenfalls beim bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“ anzumelden. Auf diese Weise trägt jede entsiegelte Fläche dazu bei, Rhede zu einer grüneren Stadt zu machen.

Für detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen können Interessierte die Webseite www.rhede.de/foerderprogramme besuchen oder direkt Kontakt zu Ronja Kochs unter 02872 930-336 oder [email protected] aufnehmen. Zudem wird die Stadt Rhede im Rahmen der kreisweiten Klimawochen 2026 Ende September einen Informationsabend zusammen mit der NABU-Ortsgruppe anbieten, bei dem die positiven Auswirkungen von Entsiegelungsmaßnahmen vorgestellt werden.

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