Mit einem starken Auftritt haben Pauline Pfeif und Elena Wassen (beide Berliner TSC) bei den Europameisterschaften in Paris (FRA) die erste Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) erkämpft. Beim Turm-Synchronspringen landete das Duo mit 298,20 Punkten knapp hinter den Britinnen Maisie Bond und Lois Toulson (300,09) auf dem Silberrang, Bronze ging an die Ukraine (286,20).
Von Verunsicherung nach dem wackligen Auftakt am Vortag mit Platz sieben im Team-Event war nichts zu spüren. Nach zwei stabilen Pflichtsprüngen schoben sich die Deutschen gleich auf Rang drei, übernahmen mit einem dreieinhalbfachen Delfinsalto dann sogar die Führung. Nur dank des höheren Schwierigkeitsgrads zogen die Britinnen mit ihrem vierten Sprung wieder knapp vorbei.
„Wir sind super happy mit der Silbermedaille und können uns auf keinen Fall beschweren“, meinte Wassen. Die 25-Jährige hatte im vergangenen Jahr wegen einer Handgelenks-Operation komplett aussetzen müssen.
Quelle: Deutscher Schwimm-Verband e.V.

