Ankum. Depressionen und Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Sie können Menschen jeden Alters treffen und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Erschöpfung oder starke Ängste bis hin zu Panikattacken führen häufig dazu, dass sich Betroffene zurückziehen und sich mit ihren Sorgen allein fühlen.
Gerade dieser Rückzug kann die Situation zusätzlich erschweren. Vielen Betroffenen hilft deshalb der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Selbsthilfegruppen bieten einen geschützten Rahmen, in dem offen über Ängste, Belastungen und den Umgang mit der Erkrankung gesprochen werden kann. Das gegenseitige Verständnis und die Unterstützung innerhalb der Gruppe können dabei helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und den Alltag besser zu bewältigen. Eine Selbsthilfegruppe ersetzt zwar keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, kann diese aber sinnvoll ergänzen.
Für Menschen, die sich mit den Themen Depressionen, Ängste oder Panikattacken beschäftigen und den Austausch mit anderen Betroffenen suchen, entsteht nun in Ankum eine neue Selbsthilfegruppe.
Das erste Treffen findet am Mittwoch, 9. September 2026, um 18.30 Uhr im Haus Kirchburg in Ankum statt. Willkommen sind alle Interessierten, die sich in vertrauensvoller Atmosphäre austauschen, gegenseitig unterstützen und von den Erfahrungen anderer profitieren möchten.
Weitere Informationen und Anmeldungen sind per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0541 501 8017 möglich.

