Derzeit sind vielerorts wieder Rauch- und Mehlschwalben zu beobachten. Mitten im Brutgeschäft sind sie unermüdlich auf der Suche nach Insekten, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Doch der Rückgang geeigneter Brutplätze durch die energetische Sanierung vieler Gebäude, das schwindende Insektenangebot sowie zunehmend extreme Wetterlagen setzen den eleganten Flugkünstlern immer stärker zu.

Brutplätze erhalten und neue schaffen: Viele Schwalben kehren jedes Jahr an denselben Brutplatz zurück. Bestehende Nester sollten deshalb möglichst erhalten bleiben. Wo natürliche Nistmöglichkeiten fehlen, bieten künstliche Nisthilfen eine gute Alternative.
Lehm für den Nestbau bereitstellen: Schwalben formen ihre Nester aus kleinen Lehmbällchen. „Eine feuchte Bodenstelle oder mit Wasser angerührter Lehm in einer flachen Schale kann für Schwalben den entscheidenden Unterschied machen“, erklärt Sabine Jansen von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim.

Naturnahe und insektenreiche Gärten fördern: Ein naturnaher Garten mit heimischen Blühpflanzen, offenen Bodenstellen und ohne den Einsatz von Pestiziden bietet zahlreichen Insekten einen Lebensraum und hilft damit auch den Schwalben.
Wer sich für die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben oder den Aktionsleitfaden Schwalbenschutz erhalten möchte, kann sich an die NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim wenden.
Quelle: NABU Emsland/Grafschaft Bentheim.

