Selbsthilfegruppe: Scham in der Pflege thematisiert

Anzeige

Am 17. August trifft sich die Selbsthilfegruppe Pflegende Angehörige in Osnabrück. Christina Riessland wird über den Umgang mit Scham in Pflegesituationen referieren und auf die emotionalen Herausforderungen eingehen.

Treffen der Selbsthilfegruppe in Osnabrück

Die Selbsthilfegruppe Pflegende Angehörige lädt am Montag, den 17. August, von 15 bis 16.30 Uhr ins Gemeindehaus an der Bonnuskirche, Obere Martinistraße 54, in Osnabrück ein. Das Thema des Nachmittags dreht sich um Scham in Pflegesituationen, insbesondere bei der Unterstützung von Angehörigen.

Scham in Pflegesituationen verstehen

Christina Riessland, Leiterin eines Pflegedienstes und erfahrene Pflegeberaterin, wird wichtige Einblicke geben. Sie wird auf die emotionalen Barrieren eingehen, die sowohl Pflegebedürftige als auch deren Angehörige empfinden können. Anhand des Beispiels Inkontinenz wird sie erläutern, wie Scham bei der Intimpflege entsteht und welche Hemmschwellen Pflegende überwinden müssen. „Scham entsteht, wenn Menschen sich bloßgestellt, abhängig oder verletzlich fühlen. Dies kann zu Stress, Angst und sogar Depression führen“, erklärt Riessland.

Gemeinsam Lösungen finden

Das Treffen soll dazu dienen, Mechanismen zu erarbeiten, um diesen Gefühlen entgegenzuwirken. Riessland wird auch auf die Fragen der Teilnehmer eingehen, um eine offene Diskussionskultur zu fördern. „Wir wollen alte Gewohnheiten aufbrechen und Wege finden, angemessen über diese herausfordernden Themen zu sprechen“, fügt sie hinzu. Das Treffen ist kostenlos, und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich im Vorfeld anzumelden.

Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0541/41789. Weitere Informationen sind auf der Website des Landkreises Osnabrück zu finden.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel