DIHK: Geplante Kürzung des Netzentgeltzuschusses ist falsches Signal für den Wirtschaftsstandort

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Zum Entwurf eines Gesetzes zu den Übertragungsnetzkosten erklärt DIHK-Bereichsleiter Sebastian Bolay:

„Die geplante Kürzung des Netzentgeltzuschusses ist ein falsches Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Erneut wird die Breite der Wirtschaft belastet – nachdem bereits bei der Senkung der Stromsteuer die meisten Unternehmen leer ausgegangen sind. Statt die Stromkosten für alle Betriebe planbar zu senken, werden nun erneut notwendige Entlastungen zurückgedreht.

Gerade jetzt brauchen die Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, um in die Elektrifizierung ihrer Prozesse, Energieeffizienz und klimaneutrale Technologien zu investieren. Netzentgelte machen inzwischen bis zu 30 Prozent der Stromkosten aus und sind damit ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Eine Kürzung des Zuschusses um 15 Prozent von 6,5 Milliarden Euro auf 5,525 Milliarden Euro verteuert Strom für Unternehmen und private Verbraucher gleichermaßen.

Der Koalitionsvertrag verspricht, die Netzentgelte dauerhaft zu deckeln. Dieses Ziel muss sich auch im Bundeshaushalt widerspiegeln. Wer Investitionen und Wachstum in Deutschland stärken will, muss die Stromkosten für die gesamte Wirtschaft dauerhaft senken.“

Quelle: DIHK – Deutsche Industrie- und Handelskammer

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