Die Hitzewellen der letzten Jahre verdeutlichen die Notwendigkeit, Städte klimaresilienter zu gestalten. Die neue Broschüre des bdla richtet sich an Kommunen, um gezielt auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.
Hitzestress in urbanen Gebieten erkennen
Die verstärkten Hitzeperioden, besonders im Juni und Juli 2026, haben alle Komponenten städtischen Lebens als vulnerable Bereiche entlarvt. Menschen, Infrastruktur und Stadtgrün leiden zunehmend unter den Folgen des Klimawandels. Die dicht bebauten Quartiere sind besonders betroffen, da sie Wärme und Schadstoffe stauen und die nächtliche Abkühlung oft ausbleibt.
Aufruf zu gleichwertigen Lösungen
Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hat der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) eine Broschüre erstellt, die konkrete Empfehlungen für Städte und Gemeinden bietet. Die 20 Vorschläge orientieren sich an naturbasierten Lösungen, um die steigenden Temperaturen zu bewältigen und die Resilienz der urbanen Räume zu erhöhen. Die Handlungsempfehlungen reichen von strategischen Grundlagen bis hin zu praktischen Maßnahmen, die die geplanten Infrastrukturen gezielt anpassen.
Download und Bestellung der Broschüre
Die Broschüre „Städte kühler gestalten“ ist auf der Webseite des bdla kostenlos erhältlich. Bürgermeister:innen und Entscheidungsträger:innen sind eingeladen, diese wertvollen Ressourcen zu nutzen, um die Lebensqualität in ihren Kommunen nachhaltig zu verbessern. Langfristige Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, haben erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Klimawiderstandsfähigkeit unserer Städte.

