Dülmen: Bürger helfen bei der Bewässerung von Stadtbäumen

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In Dülmen leiden die Stadtbäume unter extremer Hitze und Trockenheit. Bürger sind eingeladen, ihre Nachbarbäume zu gießen, um die Kommune bei der Pflege zu unterstützen.

Bürgerinitiative zur Baumrettung

Die anhaltende Hitzewelle und die fehlenden Niederschläge setzen den Stadtbäumen in Dülmen stark zu. Angesichts der kritischen Situation ist der Baubetriebshof derzeit mit drei Fahrzeugen im Einsatz, um vorrangig Jungbäume und Neuanpflanzungen zu bewässern. In den letzten Tagen haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an die Stadtverwaltung gewandt und gefragt, wie sie helfen können.

Christian Fränzer, Ingenieur für Landschaftsbau und Baumexperte der Stadt Dülmen, ermutigt alle, einen Baum in der Nachbarschaft zu gießen. „Wer helfen möchte, kann gerne einen Baum mit Wasser versorgen. Bereits ein bis zwei große Gießkanne oder ein Eimer Wasser können einen entscheidenden Unterschied machen“, erklärt Fränzer.

Tipps zum richtigen Gießen

Beim Bewässern sollten einige Punkte beachtet werden. Am besten wird frühmorgens oder spätabends gegossen, um die Verdunstung zu minimieren. Empfohlen werden etwa 100 Liter Wasser pro Baum und Woche. Aufgrund der extremen Trockenheit sollten zuerst der Boden um den Baum leicht angefeuchtet werden, damit das Wasser besser aufgenommen werden kann.

Anzeichen von Wassermangel sind gelbe Baumkronen, eingerollte oder abfallende Blätter. Bäume, die an Straßen und Plätzen stehen, benötigen oft mehr Wasser als solche in Parks, da heiße Asphaltflächen den Wasserbedarf erhöhen.

Verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser

Die Stadt Dülmen appelliert jedoch auch an die Bürger, verantwortungsbewusst mit Trinkwasser umzugehen und keine Verschwendung zuzulassen. „Wenn möglich, sollte Regenwasser aus Zisternen oder Regentonnen verwendet werden, um Pflanzen und Bäume zu bewässern“, rät Christian Fränzer.

Die Initiative zur Bewässerung der Stadtbäume zeigt das Engagement der Dülmener Bevölkerung und das Bewusstsein für Umweltthemen in der Region.

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