Im Juni 2026 verzeichnete das Produzierende Gewerbe einen Anstieg von 0,2 % im Vergleich zum Vormonat. Trotz dieses positiven Trends sank die Produktion in den energieintensiven Industrien um 1,8 % im Jahresvergleich.
Produktion im Produzierenden Gewerbe steigt moderat
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die reale, preisbereinigte Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,2 % gestiegen. Dies folgt auf einen Anstieg im Mai 2026, der gegenüber April 2026 mit einer revidierten Zahl von +0,7 % ausfiel. Der vorläufige Wert für Mai hatte zuvor bei +0,9 % gelegen.
Jährlicher Vergleich zeigt leichten Rückgang
Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 zeigt sich jedoch eine negative Entwicklung. Die Produktion im Juni 2026 war kalenderbereinigt um 0,1 % niedriger. Dies deutet darauf hin, dass die Industrie trotz des kurzen Anstiegs im Monatsvergleich in einer insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Lage operiert.
Energieintensive Industrien unter Druck
Besonders auffällig ist der Rückgang der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen, die im Juni 2026 um 1,8 % gesunken ist. Diese Branche sieht sich derzeit großen Herausforderungen gegenüber, insbesondere durch steigende Energiekosten und globalen Wettbewerbsdruck.
Eine detaillierte Analyse der einzelnen Branchen ist erforderlich, um die Ursachen für diese Entwicklung zu verstehen und gegebenenfalls Strategien zur Stabilisierung und Förderung der Produktion in diesen Schlüsselbereichen zu entwickeln. Die Wirtschaft beobachtet die Entwicklungen mit Spannung, während sich die Industrie auf die nächsten Monate vorbereitet.

