Photovoltaikanlage in Papenburg: Baustart für Energiewende

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In Papenburg hat am Donnerstag der Baustart für die erste große Photovoltaikanlage an der Kläranlage stattgefunden. Das Projekt der Energiegenossenschaft Papenburg soll dazu beitragen, die lokale Energieversorgung zu optimieren und erneuerbare Energien weiter auszubauen.

Photovoltaikanlage mit 496 kWp Leistung

Die neue Freiflächenphotovoltaikanlage, die von der Firma Wessels Regeltechnik aus Vrees errichtet wird, hat eine Leistung von 496 kWp. Der Bau soll bis Ende August oder Anfang September abgeschlossen sein. Ein wesentlicher Vorteil der Anlage ist die direkte Nutzung des erzeugten Stroms an der Kläranlage selbst. So kann der kontinuierlich benötigte Strom ohne Verlust vor Ort abgenommen werden. Ein Batteriespeicher ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, die Anlage wird als Ost-West-Anlage ausgelegt.

Beteiligung durch Bürger

Der Bau der Photovoltaikanlage ist nicht nur ein technisches Projekt, sondern auch ein Gemeinschaftsprojekt. Die Energiegenossenschaft Papenburg hat mittlerweile rund 180 Mitglieder, die bereit sind, in erneuerbare Energien zu investieren. Bereits ab einem Genossenschaftsanteil von 250 Euro können sich Interessierte beteiligen. Der Bürgermeisterin Vanessa Gattung zufolge zeigt das Projekt, wie wichtig lokale Initiativen für die Energiewende sind und dass Bürger zusammenarbeiten können, um die Energiezukunft mitzugestalten.

Ausblick auf zukünftige Projekte

Die Energiegenossenschaft Papenburg hat ambitionierte Pläne für die Zukunft und möchte weitere Projekte in ähnlicher Größenordnung realisieren. Bereits in Planung ist eine Beteiligung am Windpark am Obenende. Zudem wird weiterhin nach geeigneten Flächen für die Erzeugung erneuerbarer Energie gesucht, um das Angebot an nachhaltigen Energiequellen in der Region zu erhöhen. Der Baustart der Photovoltaikanlage an der Kläranlage ist somit nicht nur ein konkretes Energieprojekt, sondern auch ein wichtiger Schritt für die zukünftige Entwicklung der Energiegenossenschaft – von Bürgern für Bürger.

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