Die Ausstellung „Latent Spaces“ des Künstler*innenduos Banz & Bowinkel untersucht den Einfluss digitaler Welten auf die Wahrnehmung der Realität. Vom 6. September bis zum 4. Oktober sind ihre Arbeiten in der Villa van Delden und im Ahauser Schlosspark zu sehen.
Digitale Kunst in der Villa van Delden
Die Künstler Giulia Bowinkel und Friedemann Banz präsentieren in der Villa van Delden ihre innovativen Werke aus den Serien „Latent State – Tondo“, „Primitives“ und „Kompositionen“. Hier kombinieren sie geometrische Grundformen zu digitalen Objekten und abstrakten Räumen. Besonders eindrucksvoll ist die Installation „Latent State – Tondo“, bei der computergenerierte Animationen auf mehrschichtige Objekte aus Plexiglas, Aluminium und Holz treffen. Diese Werke verschmelzen digitale und haptische Elemente, wodurch die Grenzen zwischen Bild, Objekt und Raum verschwimmen.
Augmented Reality im Schlosspark
Im Ahauser Schlosspark wird die Ausstellung durch eine Augmented-Reality-App interaktiv erweitert. Besucher*innen können hier digitale Kunstwerke in der realen Umgebung entdecken. Die sogenannten „Primitive-Agenten“ reagieren auf Interaktionen, bewegen sich und leuchten, sodass eine faszinierende digitale Ebene entsteht, die mit der realen Umgebung verschmilzt. Diese Erfahrung ist jederzeit möglich, da die App unabhängig von den Öffnungszeiten der Villa genutzt werden kann.
Öffnungszeiten und Vernissage
Die Ausstellung ist vom 6. September bis zum 4. Oktober in der Villa van Delden, Bahnhofstraße 91, zu sehen. Die Öffnungszeiten sind samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr. Zur Eröffnung am 6. September findet um 14:30 Uhr eine Vernissage mit anschließendem Künstler*innengespräch statt. Banz & Bowinkel, die an der Kunstakademie Düsseldorf unter Albert Oehlen studiert haben, laden die Besucher*innen ein, ihre Perspektiven auf die digitale und reale Wahrnehmung neu zu entdecken.

