In Meppen-Versen nimmt der Rohbau der neuen Leitstelle Ems-Vechte Formen an. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen.
Fortschritt auf der Baustelle sichtbar
Der Bau der Leitstelle Ems-Vechte in Meppen-Versen schreitet zügig voran. Berichte von der Baustelle zeigen, dass das erste Obergeschoss bereits im Rohbau steht, und die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Bei einem Besuch der Landräte Marc-André Burgdorf und Uwe Fietzek sowie weiteren Vertretern des Vorstands wurde der aktuelle Stand der Arbeiten begutachtet.


Ein zentrales Projekt für die Region
„Mit dem sichtbaren Fortschritt auf der Baustelle wird deutlich: Ein zentrales Zukunftsprojekt unserer Landkreise nimmt Gestalt an“, äußerten sich die Landräte. Der Neubau, der als dreigeschossiger Komplex mit Flachdach konzipiert ist, wird in einem Öffentlich-Privaten Partnerschaftsmodell realisiert. Die Bauarbeiten werden von dem Unternehmen G. Büter aus Ringe koordiniert, was eine umfassende Gestaltung, Errichtung und künftige Wartung der Immobilie sichert.
Das Fundament ist bereits gegossen, und die ersten Wände stehen. Aktuell erfolgen die Rohbauarbeiten im letzten Obergeschoss, die Betonage der Decke ist für Mitte September angesetzt. Parallel wird bereits mit der Planung der Technik für die Leitstelle gearbeitet, um eine reibungslose Montage nach der Endreinigung des Bauwerks im Mai 2027 zu gewährleisten.


Moderne Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz
Das neue Gebäude wird nicht nur ein modern gestalteter Arbeitsplatz, sondern auch eine zentrale Anlaufstelle für den Bevölkerungsschutz und die Gefahrenabwehr in der Region sein. Geplant sind umfassende Ausstattungen, darunter zehn Leitstellenarbeitsplätze, Arbeitsräume für Telenotärzte und zusätzliche Flächen für besondere Einsätze. Zudem wird eine nachhaltige Energiekonzeption nach KFW 40 Standard verfolgt, welches effiziente und innovative Technologien einsetzt.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 27,3 Millionen Euro, wobei die jährlichen Belastungen für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim etwa 1,9 Millionen Euro betragen werden. Geplant ist eine vollständige Fertigstellung des Gebäudes bis Ende November 2027, gefolgt von einem operativen Probebetrieb.


