Die Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung nach dem seit 21. Juni 2026 vermissten Bernhard Wilhelm Ambraß aus Dersum zurückgezogen. Neue Erkenntnisse führten zur Identifizierung seiner Überreste durch die Rechtsmedizin.
Neue Erkenntnisse in der Fahndung
Die Polizei nimmt die Öffentlichkeitsfahndung nach Bernhard Wilhelm Ambraß zurück, der seit dem 21. Juni 2026 vermisst wurde. Im Rahmen der polizeilichen Suchmaßnahmen wurden tragische Entdeckungen gemacht – in Gewässern im Landkreis Leer fanden sich Körperteile, die nun einem DNA-Abgleich unterzogen wurden. Besonders hervorzuheben ist ein Körperteil, das im Hauptfehnkanal in der Gemeinde Ostrhauderfehn aufgefunden wurde. Dieser konnte zweifelsfrei Bernhard Wilhelm Ambraß zugeordnet werden, wie die Rechtsmedizin bestätigte.
Körperteile und ihre Entdeckung
Bereits am 27. Juni entdeckten Taucher einen menschlichen Fuß in der Ems nahe der Friesenbrücke in der Gemeinde Westoverledingen. Zwei Tage später fand die Polizei ein weiteres Körperteil im Hauptfehnkanal in Holterbarge, ebenfalls in der Gemeinde Ostrhauderfehn. Die Ergebnisse der DNA-Analyse zu diesem Körperteil stehen noch aus, doch erste Ermittlungen deuten auf einen Zusammenhang zwischen den Funden hin.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine fremde Einwirkung oder ein Verschulden Dritter beim Tod von Bernhard Wilhelm Ambraß. Dies lässt die Ermittler zu der Annahme gelangen, dass die Umstände seines Verschwindens tragisch sind, jedoch keine kriminalistischen Hintergründe aufweisen. Mit der Identifikation durch die Rechtsmedizin wird die Öffentlichkeitsfahndung hiermit beendet. Die Polizei bittet alle Beteiligten, sämtliche veröffentlichten Bilder und persönlichen Daten von Bernhard Wilhelm Ambraß zu löschen und nicht weiter zu verbreiten.

