Rheine bleibt Fairtrade-Stadt für weitere zwei Jahre

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Rheine bleibt für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt. Nach einer Prüfung von Fairtrade Deutschland e.V. erfüllt die Stadt alle erforderlichen Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne.

Langfristiges Engagement für fairen Handel

Rheine wurde am 4. Juni 2012 erstmals als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet und hat seitdem kontinuierlich für den fairen Handel geworben. Der einstimmige Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels stellt eine wichtige Grundlage für das Engagement dar. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann betont, dass die langjährige Auszeichnung das dauerhafte Commitment der Stadt beweist: „Das zeigt, dass der faire Handel bei uns dauerhaft verankert ist.“ Dies sei vor allem dem ehrenamtlichen Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, die das Thema mit neuen Ideen bereichern.

Vereine und Steuerungsgruppe setzen Zeichen

Die Fairtrade-Steuerungsgruppe unterstützt die Stadt aktiv bei der Umsetzung der Kampagne. Diese Gruppe setzt sich überwiegend aus ehrenamtlich Engagierten zusammen, die gemeinsam mit Stadtvertretern an Projekten für den fairen Handel arbeiten. Der Ursprung der Initiative liegt bei der Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) und der Aktion Humane Welt e.V. (AHW), die sich über Jahrzehnte für faire Handelspraktiken, globale Gerechtigkeit und Bildungsarbeit stark machen. Jenny Kamp, die im Bereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt Rheine tätig ist, sagt: „Die erneute Zertifizierung ist nicht nur eine Bestätigung, sondern auch ein Ansporn, gemeinsam weiterzumachen.“

Ein Teil von über 2.000 Fairtrade-Towns weltweit

Mit dieser Auszeichnung reiht sich Rheine in die Gemeinschaft von 937 deutschen Fairtrade-Towns ein, die sich im Rahmen einer globalen Bewegung einsetzen. Weltweit unterstützen mehr als 2.000 Städte und Gemeinden in 36 Ländern das Konzept des fairen Handels. Fairtrade Deutschland hebt hervor, dass die erneute Zertifizierung das Zusammenspiel von Politik, Bürgergesellschaft und Wirtschaft auf kommunaler Ebene würdigt. Damit wird der faire Handel in Rheine nicht nur gefördert, sondern auch zunehmend in den Alltag und die Bildungsarbeit integriert.

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