Dülmen. In den kommenden Monaten untersucht ein Unternehmen im Auftrag der Stadt Dülmen das Kanalsystem im Stadtgebiet. Geprüft werden Hauptkanäle auf einer Länge von rund 30 Kilometern, dazu die zugehörigen Schächte und Anschlussleitungen. Wer in Rorup, Merfeld, Welte, Börnste, Karthaus oder Weddern wohnt, wird die Arbeiten am ehesten mitbekommen – dort liegt diesmal der Schwerpunkt.
Vorgeschrieben, nicht anlassbezogen
Anlass ist kein konkreter Schaden: Es handelt sich um turnusmäßige Kontrollen auf Grundlage der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser des Landes Nordrhein-Westfalen. Kommunen sind danach verpflichtet, ihre Abwasseranlagen regelmäßig zu überprüfen und undichte Stellen zu finden, bevor Abwasser ins Grundwasser gelangen kann.
Was Anwohner bemerken werden
Während der Arbeiten kann es vor Ort zu kleineren, zeitweisen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Da der Schwerpunkt in den Ortsteilen und im Außenbereich liegt, sind eher schmale Straßen betroffen, auf denen Fahrzeuge nicht ohne Weiteres ausweichen können.
- Umfang: rund 30 Kilometer Hauptkanäle, dazu Schächte und Anschlussleitungen
- Schwerpunkte: Rorup, Merfeld, Welte, Börnste, Karthaus und Weddern
- Zeitraum: die kommenden Monate
- Rechtsgrundlage: Selbstüberwachungsverordnung Abwasser NRW

