Wiesbaden. Ein schwieriges Apfeljahr: Die deutschen Obstbaubetriebe rechnen 2026 mit etwa 934.000 Tonnen und damit 5,4 Prozent weniger als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Verantwortlich sind vor allem Hitze und Trockenheit.
17,9 Prozent unter dem Vorjahr
Gegenüber 2025, das eine ungewöhnlich gute Ernte gebracht hatte, fehlen sogar 204.000 Tonnen – ein Minus von 17,9 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer vorläufigen Schätzung vom Juli.
Trotz der schwächeren Prognose bleibt der Apfel das mit Abstand wichtigste Baumobst in Deutschland. Die Anbaufläche liegt bei 32.700 Hektar, der erwartete Ertrag bei 28,6 Tonnen je Hektar.
Steinobst mit Plus
Besser läuft es bei Pflaumen und Zwetschen. Hier erwarten die Betriebe 49.300 Tonnen und damit 11,5 Prozent mehr als im Zehnjahresdurchschnitt.

